Eros

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Unter Eros versteht man einen Teil der Liebe, der das Gute, Wahre und Schöne ausmacht; das Platonische. Die Liebe lässt sich in ihren vielfältigen Erscheinungsformen, wie Mutterliebe, Bruderliebe, Affenliebe, usw. bis hin zu triebhaftesten Entgleisungen und Perversionen beschreiben und diskutieren. Der edle Teil aber ist der Eros, der über allem schwebt. Er ist die Basis der wahren Liebe, der Freundschaft, des emotionalen Gleichklangs, der echten Bünde. Er ermöglicht das Schöpferische und das Edle.

Der pädagogische Eros

Dahinter verbirgt sich meist ein ewiger Jüngling, bei den Pfadfindern gerne auch boy-man genannt, der trotz oft fortgeschrittenen Alters eine eigenartige Anziehungskraft auf die Jugend ausübt. Die Jungen fühlen sich zu ihm hingezogen, erkennen ihn als „Ihresgleichen“ und lernen von ihm oder folgen ihm aus freien Stücken. Manchmal ist das Alter des pädagogischen Eros noch gar nicht so fortgeschritten, sodass man nur schwer oder noch nicht von einem ewigen Jüngling sprechen kann. Ein boy-man, der eben noch kein man ist oder ein ewiger Jüngling, der noch nicht ewig ist.

Der Eros im Lebensbund

Der Lebensbund, der Bund ohne Altersschranken, basiert im Wesentlichen auf dem Eros und den damit verknüpften ewigen Jünglingen. Nur durch ihn ist ein Zusammenhang über alle Altersgrenzen und Generationen möglich.

Fehlinterpretationen

Die Fehlinterpretationen des Eros oder des pädagogischen Eros liegen am Begriff Eros selbst, da er von Unkundigen, Unwissenden oder einfach nur Böswilligen gerne mit dem Begriff „erotisch“ assoziiert wird, der in seiner Bedeutung leider verschmuddelt wurde.

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