Österreichischer Pfadfinderbund: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Scout-o-wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Zeile 12: Zeile 12:
 
==Verhältnis PPÖ-ÖPB==
 
==Verhältnis PPÖ-ÖPB==
  
„In den frühen fünfziger Jahren spalteten sich aus persönlichen und politischen Motiven ein „Österreichischer Pfadfinderbund“ (ÖPB) und die „Europa Pfadfinder“ (kurz „Euro-Scouts“) vom Gesamtverband ab.“[1]  Es bestanden aber weiterhin Kontakte zur PÖ bei den PÖ bzw.PPÖ so nahmen ÖPB Mitglieder am Jamboree 1957, 1975, 1983, 1987,1991 und 1999 teil.
+
„In den frühen fünfziger Jahren spalteten sich aus persönlichen und politischen Motiven ein „Österreichischer Pfadfinderbund“ (ÖPB) und die „Europa Pfadfinder“ (kurz „Euro-Scouts“) vom Gesamtverband ab.“[[1]]  Es bestanden aber weiterhin Kontakte zur PÖ bei den PÖ bzw.PPÖ so nahmen ÖPB Mitglieder am Jamboree 1957, 1975, 1983, 1987,1991 und 1999 teil.
 
Führer des ÖPB nahmen an den Gilwellkursen der PÖ bzw. PPÖ teil
 
Führer des ÖPB nahmen an den Gilwellkursen der PÖ bzw. PPÖ teil
 
Auch an der 2. Konferenz der deutschsprachigen Verbände (1972) nahmen der ÖPB und ebenso der „Österreichische Pfadfinderinnenverband St. Georg“ als „Beobachter teil.   
 
Auch an der 2. Konferenz der deutschsprachigen Verbände (1972) nahmen der ÖPB und ebenso der „Österreichische Pfadfinderinnenverband St. Georg“ als „Beobachter teil.   
Es gab auch immer wieder Einigungsversuche die von Peter Baden-Powell und Cornell Wilson gefördert wurden. „In einer Resolution anlässlich der 20.Vollversammlung des ÖBJR am 25.11. (1972-Anm. d. Verf.) forderten die Pfadfinderverbände Maßnahmen der Regierung zur Anhebung des Bewusstseins der Öffentlichkeit über die Bedeutung der außerschulischen Erziehungsarbeit der Jugendverbände. Weiters wurde eine staatlich geförderte Ausbildung der Jugendleiter gefordert. ÖPB und PÖ verkündeten eine Verstärkung ihrer Kontakte und Zusammenarbeit, jedoch bei Wahrung der Eigenständigkeit der Verbände.“[2]   
+
Es gab auch immer wieder Einigungsversuche die von Peter Baden-Powell und Cornell Wilson gefördert wurden. „In einer Resolution anlässlich der 20.Vollversammlung des ÖBJR am 25.11. (1972-Anm. d. Verf.) forderten die Pfadfinderverbände Maßnahmen der Regierung zur Anhebung des Bewusstseins der Öffentlichkeit über die Bedeutung der außerschulischen Erziehungsarbeit der Jugendverbände. Weiters wurde eine staatlich geförderte Ausbildung der Jugendleiter gefordert. ÖPB und PÖ verkündeten eine Verstärkung ihrer Kontakte und Zusammenarbeit, jedoch bei Wahrung der Eigenständigkeit der Verbände.“[[2]]   
Lange hat es dann gedauert bis: „Auf Grund eines Beschlusses der Bundesführertagung des ÖPB 1994 erging der Auftrag, ein Kontaktkomitee zu bilden und mit den PPÖ in Verhandlung über eine offizielle Zusammenarbeit zu treten. Die Hauptziele des ÖPB bei den PPÖ und umgekehrt, keine negative Meinungsbildung, Aussagen und Aktivitäten sowie aktives Miteinander bei Unternehmungen der jugendlichen Mitglieder.“ [3]  So nahmen Pfadfindergruppen des ÖPB z.B. am Niederösterreichischen Landeslager „4anaund“ teil.
+
Lange hat es dann gedauert bis: „Auf Grund eines Beschlusses der Bundesführertagung des ÖPB 1994 erging der Auftrag, ein Kontaktkomitee zu bilden und mit den PPÖ in Verhandlung über eine offizielle Zusammenarbeit zu treten. Die Hauptziele des ÖPB bei den PPÖ und umgekehrt, keine negative Meinungsbildung, Aussagen und Aktivitäten sowie aktives Miteinander bei Unternehmungen der jugendlichen Mitglieder.“ [[3]]  So nahmen Pfadfindergruppen des ÖPB z.B. am Niederösterreichischen Landeslager „4anaund“ teil.
  
 
                  
 
                  
Zeile 23: Zeile 23:
 
*  [http://www.pfadfinderbund.at/ www.pfadfinderbund.at] Offizielle Homepage
 
*  [http://www.pfadfinderbund.at/ www.pfadfinderbund.at] Offizielle Homepage
  
 +
==Quellen ==
 
[1]WPP: Arbeitsunterlagen zum AK2 S.3, 1/79,  Eigenvervielfältigung
 
[1]WPP: Arbeitsunterlagen zum AK2 S.3, 1/79,  Eigenvervielfältigung
 
[2]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.219, 2. Auflage, Wien 2004
 
[2]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.219, 2. Auflage, Wien 2004
 
[3]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.252, 2. Auflage, Wien 2004
 
[3]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.252, 2. Auflage, Wien 2004

Version vom 19. Dezember 2006, 00:16 Uhr

Allgemeines

Der Österreichische Pfadfinderbund ist ein Pfadfinderbund in Österreich. Er ist keinem Dachverband angeschlossen. Er ist in der Bundesjugendvertretung (=Vertretung der Jugendverbände) vertreten.

Mitglieder

Der ÖPB hat ca.3000 Mitglieder. Er ist damit der 2.größte Pfadfinderbund in Österreich nach den PPÖ.

Verhältnis PPÖ-ÖPB

„In den frühen fünfziger Jahren spalteten sich aus persönlichen und politischen Motiven ein „Österreichischer Pfadfinderbund“ (ÖPB) und die „Europa Pfadfinder“ (kurz „Euro-Scouts“) vom Gesamtverband ab.“1 Es bestanden aber weiterhin Kontakte zur PÖ bei den PÖ bzw.PPÖ so nahmen ÖPB Mitglieder am Jamboree 1957, 1975, 1983, 1987,1991 und 1999 teil. Führer des ÖPB nahmen an den Gilwellkursen der PÖ bzw. PPÖ teil Auch an der 2. Konferenz der deutschsprachigen Verbände (1972) nahmen der ÖPB und ebenso der „Österreichische Pfadfinderinnenverband St. Georg“ als „Beobachter teil. Es gab auch immer wieder Einigungsversuche die von Peter Baden-Powell und Cornell Wilson gefördert wurden. „In einer Resolution anlässlich der 20.Vollversammlung des ÖBJR am 25.11. (1972-Anm. d. Verf.) forderten die Pfadfinderverbände Maßnahmen der Regierung zur Anhebung des Bewusstseins der Öffentlichkeit über die Bedeutung der außerschulischen Erziehungsarbeit der Jugendverbände. Weiters wurde eine staatlich geförderte Ausbildung der Jugendleiter gefordert. ÖPB und PÖ verkündeten eine Verstärkung ihrer Kontakte und Zusammenarbeit, jedoch bei Wahrung der Eigenständigkeit der Verbände.“2 Lange hat es dann gedauert bis: „Auf Grund eines Beschlusses der Bundesführertagung des ÖPB 1994 erging der Auftrag, ein Kontaktkomitee zu bilden und mit den PPÖ in Verhandlung über eine offizielle Zusammenarbeit zu treten. Die Hauptziele des ÖPB bei den PPÖ und umgekehrt, keine negative Meinungsbildung, Aussagen und Aktivitäten sowie aktives Miteinander bei Unternehmungen der jugendlichen Mitglieder.“ 3 So nahmen Pfadfindergruppen des ÖPB z.B. am Niederösterreichischen Landeslager „4anaund“ teil.


Weblinks

Quellen

[1]WPP: Arbeitsunterlagen zum AK2 S.3, 1/79, Eigenvervielfältigung [2]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.219, 2. Auflage, Wien 2004 [3]Ing. Kurt Pribich: Logbuch der Pfadfinderverbände in Österreich, S.252, 2. Auflage, Wien 2004