Österreichischer Pfadfinderbund: Unterschied zwischen den Versionen

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Der ÖPB ist ein interkonfessioneller Verband.
  
 
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Version vom 21. Dezember 2006, 23:34 Uhr

Allgemeines

Der Österreichische Pfadfinderbund ist ein Pfadfinderbund in Österreich. Er ist keinem Dachverband angeschlossen. Er ist in der Bundesjugendvertretung (=Vertretung der Jugendverbände) vertreten. Der ÖPB ist ein interkonfessioneller Verband.

Geschichte

Gegründet: 1914, wiedergegründet 1949/50 Gründer ist "Papa" Emmerich Teuber. 1922 erhielt der ÖPB die internationale Anerkennung. 1945 beschließen Vertreter des "Österreichischen Pfadfinderkorps St.Georg" und des "Österreichischen Pfadfinderbundes" einen gemeinsamen Verband zu gründen-"Pfadfinder Österreichs" dieser erhält 1946 die internationale Anerkennung. Als sich 1949/50 der ÖPB neu bildet erhält der ÖPB keine Internationale Anerkennung mehr.

Siehe auch: Geschichte der PPÖ

Mitglieder

Der ÖPB hat ca.3000 Mitglieder. Er ist damit der 2.größte Pfadfinderbund in Österreich nach den PPÖ.

Verbreitung

heute v.a. Wien, Niederösterreich.

Vor dem 2.Weltkrieg:auch in Tirol (LK Tirol unter LFM Thorby Wörndle), der Steiermark und Salzburg (z.B. Gruppe Oberndorf unter FM Rasp).

Bundeslager

z.B. Salzkammergut 1951,Ostarrîchi 1996

Bundesheim des ÖPB

Bundesheim des ÖPB ist die Strandburg Silbersee, in Höflein an der Donau. Es ist sowohl Lagerplatz als auch für Seminare geeignet.

  • [1] Herberge Höflein-Bundesheim des ÖPB

Schriftum

Bundeszeitschrift des ÖPB ist "Unser Weg".


Verhältnis PPÖ-ÖPB

„In den frühen fünfziger Jahren spalteten sich aus persönlichen und politischen Motiven ein „Österreichischer Pfadfinderbund“ (ÖPB) und die „Europa Pfadfinder“ (kurz „Euro-Scouts“) vom Gesamtverband ab.“ Es bestanden aber weiterhin Kontakte zur PÖ bei den PÖ bzw.PPÖ so nahmen ÖPB Mitglieder am Jamboree 1957, 1975, 1983, 1987,1991 und 1999 teil. Führer des ÖPB nahmen an den Gilwellkursen der PÖ bzw. PPÖ teil Auch an der 2. Konferenz der deutschsprachigen Verbände (1972) nahmen der ÖPB und ebenso der „Österreichische Pfadfinderinnenverband St. Georg“ als „Beobachter teil. Es gab auch immer wieder Einigungsversuche die von Peter Baden-Powell und Cornell Wilson gefördert wurden. „In einer Resolution anlässlich der 20.Vollversammlung des ÖBJR am 25.11. (1972-Anm. d. Verf.) forderten die Pfadfinderverbände Maßnahmen der Regierung zur Anhebung des Bewusstseins der Öffentlichkeit über die Bedeutung der außerschulischen Erziehungsarbeit der Jugendverbände. Weiters wurde eine staatlich geförderte Ausbildung der Jugendleiter gefordert. ÖPB und PÖ verkündeten eine Verstärkung ihrer Kontakte und Zusammenarbeit, jedoch bei Wahrung der Eigenständigkeit der Verbände.“ Lange hat es dann gedauert bis: „Auf Grund eines Beschlusses der Bundesführertagung des ÖPB 1994 erging der Auftrag, ein Kontaktkomitee zu bilden und mit den PPÖ in Verhandlung über eine offizielle Zusammenarbeit zu treten. Die Hauptziele des ÖPB bei den PPÖ und umgekehrt, keine negative Meinungsbildung, Aussagen und Aktivitäten sowie aktives Miteinander bei Unternehmungen der jugendlichen Mitglieder.“So nahmen Pfadfindergruppen des ÖPB z.B. am Niederösterreichischen Landeslager „4anaund“ teil.

Sondereinheiten

Im ÖPB in der ersten Republik gab es Reiterkorps,Fliegerpfadfinder (Segelflieger) und Flußpfadfinder. Die Gruppe in Erl/Erlerberg (Tirol) wird in der Festschrift des ÖPB von 1937 als "Bergpfadfinder" bezeichnet.

In den 60er Jahren gab es wieder Fliegerpfadfinder im ÖPB. Es waren Rovergruppen die sich der Segelfliegerei widmeten.

Ein Beispiel für heutige Sondereinheiten wären die Funker im ÖPB. Zu nennen wäre z.B. der Radio Club 68 [2].

Weblinks