40 Wagen westwärts

Aus Scout-o-wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
40 Wagen Westwärts Plakat
40 Wagen westwärts war eine Aktion der Rover-AKs der Region Mitte vom 27. Juli bis 11. August 1999.

Die Rovergruppen wurden aufgerufen, sich in der ersten Jahreshälfte einen eigenen Wagen (Bauwagen, Planwagen, Heuwagen...) und ein passendes Zuggerät (Traktor, Unimog, Pferde...) zu besorgen. Dieser Wagen sollte dann selbst gestaltet und parallel dazu ein eigenes Projekt für das Lager überlegt werden. Im Sommer führte der Weg der Wagen dann einmal mitten durch die Pfalz und machte alle 1 bis 2 Tage an verschiedenen Plätzen halt.

Namensgeber...

ist der Film Vierzig Wagen westwärts aus dem Jahr 1965, der das Western-Genre parodistisch aufarbeitet. Der Film handelt von einem 40 Wagen umfassenden Treck mit Whiskeyfässern, der von irischen Fuhrwerkern, Indianern und der Frauen-Abstinenzlerbewegung angegriffen wird, während Kavallerie und Bürgerwehr versuchen, die Ladung sicher ans Ziel zu geleiten.

Leitspruch

Im Gegensatz zum namensgebenden Film hat der Leitspruch des Lagers Die Träumer des Tages sind gefährliche Leute, denn eines Tages machen sie sich auf, um ihren Traum zu verwirklichen. von Fridtjof Nansen keine Berührungen zum Wilden Westen. Dieser Ausspruch spiegelt vielmehr die Orientierung der Roverstufe wieder. In der Roverstufe ist es wichtig geeignete Freiräume zu schaffen, um den Roverrunden zu ermöglichen selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu handeln, Teamfähigkeit und Gruppendynamik zu erleben und die Chance zu haben neue Lebensansätze sowie neue Ziele zu entwerfen, diese auch auszuprobieren und anzustreben. Für Jugendliche im Roveralter bedeutet dies auch weiterhin, Kreativität zu leben, Grenzen auszutesten, unterwegs zu sein, die eigene Spritualität zu entdecken, sich Rückzugsräume zu schaffen und sich vom fordernden Alltag zu erholen.

Die Strecke

Übersicht über die Route des Wagentrecks
Die Route führte um die teils sehr alten Zugmaschinen zu schonen in einem Bogen um die steilsten Passagen des Pfälzer Waldes herum.

Den Start bildete die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich, wo nach und nach die Zugmaschinen mit den Bauwägen und zu guter letzt auch deren Besatzungen eintrafen. Dann ging es über Neustadt an der Weinstraße und Bad Dürkheim nach Altleiningen und von dort weiter nach Rockenhausen. Nach einem Tag Verschnaufpause führte die Route von dort direkt nach Kaiserslautern und dann wieder raus in's Grüne nach Weilerbach ins Waldschwimmbad. Nach einem weiteren Stopp in Bruchmühlbach-Miesau endete die Tour in Rodalben.


Weblinks

Beispiel für einen der Wagen auf 40 Wagen Westwärts