Abschlussrunde

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Als Abschlussrunde (auch Abschiedsrunde oder Abschlusskreis) wird ein bewusstes Ende einer Veranstaltung bezeichnet. Pädagogisch gesehen handelt es sich bei der Abschlussrunde um einen Ritus, der (möglichst) ständig Anwendung findet.

Nach einer Aktion

Nach einer Aktion wird die Abschiedsrunde meist für die Reflexion genutzt. Oft wird auch ein Abschiedslied gesungen.

Es ist durchaus möglich auch bei einer Großveranstaltung einen Abschlusskreis zu machen. So verabschiedeten sich 450 Georgspfadfinder am Georgstag 2006 in Bamberg in einem Abschiedskreis der den ganzen Domplatz ausfüllte.

Am Ende der Gruppenstunde

  • Ausblick auf die nächste Gruppenstunde:
    • was wollen wir machen
    • wie läuft das aktuelle Projekt, wie geht es weiter.
  • Verteilen von Elternbriefen, sonstige Informationen etc.
  • In manchen Stämmen/Stufen ist es auch üblich, am Ende der Gruppenstunde noch ein oder zwei Lieder zu singen.

Pädagogische Gesichtspunkte

Die Schlussrunde oder aber auch der Abschieds-/Abschlusskreis setzt für jeden Teilnehmer das äußere sichtbare Zeichen, dass die Veranstaltung (Lager oder Gruppenstunde usw.) zu Ende ist.

Zudem ermöglicht dieser Ritus ein bewusstes Verabschieden voneinander.

Die Arten einen Schlusskreis zu bilden, sind vielfältig. Wobei das Wort Kreis bzw. Runde meist wörtlich genommen wird und sich die Teilnehmer tatsächlich in einem Kreis aufstellen.

In Teilen der DPSG ist es üblich, sich dabei die Hände zu reichen - überkreuzt - d. h. die eigene Rechte liegt über der linken Hand. Neben evtl. einem gruppeninternen Ruf wird häufig ein gemeinsames "Gut Pfad" gerufen und sich dabei aus dem Kreis ausgedreht - was aber nur funktioniert, wenn alle die rechte Hand oben haben.