BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf: Unterschied zwischen den Versionen

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== Stamm Kelten ==
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Der Stamm Kelten ist ein traditioneller Pfadfinderstamm aus Berlin-Zehlendorf. Er ist Mitglied im [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]] (BdP) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
  
Der Stamm Kelten ist ein tradioneller Pfadfinderstamm aus Berlin-Zehlendorf. Er ist Mitglied [[Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder]] (BdP) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.
 
 
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== Historie ==
 
== Historie ==
  
Der Stamm Kelten wurde am 17. November 1979, um 18:00 Uhr, auf dem Spielplatz am Jagdschloß Grunewald, am Schlachtensse gegründet. Zuvor waren zwei wichtige Gruppenführer aus dem Stamm Burgund (BdP Berlin) ausgetreten und haben die Aufbaugruppe Allemannen gegründet. Da dieser Name jedoch mit dem Namen des bereits bestehenden Stammes Normann (BdP Berlin) weitestgehend indentisch war beschloß man den Namen nocheinmal zu ändern und nannte sich von nun an Kelten. Am XX.XX.XXXX wurde die Aufbaugruppe Kelten durch die Landesversammlung des Landesverbandes Berlin als Stamm anerkannt.   
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Der Stamm Kelten wurde am 17. November 1979 um 18:00 Uhr auf dem Spielplatz am Jagdschloß Grunewald gegründet. Zuvor waren am 15.11.1979 zwei wichtige Sippenführer aus dem Stamm Burgund (BdP Berlin) ausgetreten und haben die Aufbaugruppe Alemannen gegründet. Aufgrund der Verwandtschaft dieses Volksstamms zu den "Sueben" (wie ein damaliger Stamm im Landesverband bereits hieß), beschloss man bald, sich umzubenennen. Am 20.02.1980 wurde die Aufbaugruppe Kelten durch die Landesversammlung des Landesverbandes Berlin als Stamm anerkannt.   
  
Jedes Jahr am 17.November zur selben Zeit wie schon vor 26 Jahren versammelt sich der aktive Stamm Kelten traditionel am Ort seiner Gründung zu einem Traditionellen Verleihungskreis mit Fackeln und Gesang.
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Jedes Jahr am 17. November zur selben Zeit versammelt sich der aktive Stamm Kelten traditionell am Ort seiner Gründung zu einem traditionellen Verleihungskreis mit Fackeln und Gesang.
  
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== Stammesführer ==
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|1. Olaf Laabs
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|17.11.1979 - 17.11.1981 (Austritt mit dem Stamm Kimbern bereits am 01.10.1981)
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|2. Matthias Scheffler
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|17.11.1981 - 17.11.1987
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|3. Heiko Ebert
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|17.11.1987 - 17.11.1993
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|4. Robert Nemack 
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|17.11.1993 - 17.11.1998
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|5. Jonas Haertle
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|17.11.1998 - 17.11.2000
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| 6. Nils Fischer           
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|17.11.2000 - 17.11.2002
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|7. Bruno Langbehn   
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|17.11.2002 - 17.11.2005
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|8. Emilia von Senger
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|17.11.2005 - 17.11.2007
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|9. Rußland (Julius Goschin)
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|17.11.2007 - 17.11.2010
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|10. Muck (Marian Fedtke)
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|17.11.2010 -
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== Der "(bündische) Spaltpilz" ==
 
== Der "(bündische) Spaltpilz" ==
  
Verfolgt man die Entwicklung der Berliner BdP-Stamme, lassen sich alle auf zwei "Ur"-Stämme zurückführen. Es ist einerseits der [[BdP Stamm Burgund|Stamm Burgund]] aus Berlin Steglitz, andereseits der [[BdP Stamm Normannen|Stamm Normannen]] aus Berlin-Charlottenburg. Alle derzeit bestehenden Stämme haben ihrer Wurzeln, über kurz oder lang bei diesen beiden Gruppen.   
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Verfolgt man die Entwicklung der Berliner [[BdP]]-Stämme, lassen sich alle auf zwei "Ur"-Stämme zurückführen. Es ist einerseits der [[BdP Stamm Burgund Berlin-Steglitz|Stamm Burgund]] aus Berlin Steglitz, andereseits der [[BdP Stamm Normannen Berlin-Charlottenburg|Stamm Normannen]] aus Berlin-Charlottenburg. Alle derzeit bestehenden Stämme haben ihre Wurzeln über kurz oder lang bei diesen beiden Gruppen.   
 
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Im Jahre XXXX spaltete sich auch der Stamm Kelten auf Grund von unstimmigkeiten der Gruppenführer und es entstannd der bis heute aktive [[BdP Stamm Kimbern|Stamm Kimbern]]. XXXX trat dann eine weiter Gruppe aus und es entsand der [[BdP Stamm Teutonen|Stamm Teutonen]] der ebanfals noch heute existiert. Weitere Abspaltungen wie der Stamm Inkas (XXXX) oder der [[BdP Stamm Treverer|Stamm Treverer]] kammen über eine kurze Anfangsphase nicht hinaus. Letzterer wurde dahmals vom BdP Landesverband Berlin nicht als Stamm anerkannt. Als Grund dafür wurde genannt, dass der Stamm Treverer rein Jugenschaftliche Arbeit leiste. Diese begründung erscheint jedoch recht fragwürdig, wenn man beachtet das es sich beim Stamm Treverer um einen reinen Mädchenstamm handelte.
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Am 01.10.1981 spaltete sich auch der Stamm Kelten auf Grund von Unstimmigkeiten der Gruppenführer und es entstand der bis heute aktive [[BdP Stamm Kimbern Berlin-Zehlendorf|Stamm Kimbern]]. 1983 trat dann eine weitere Gruppe aus und es entstand der [[BdP Stamm Teutonen Berlin-Wilmersdorf|Stamm Teutonen]], der ebenfalls noch heute existiert. Weitere Abspaltungen wie der [[BdP Stamm Inka Berlin|Stamm Inka]] (XXXX) oder der [[BdP Stamm Treverer Berlin-Steglitz|Stamm Treverer]] kamen über eine kurze Anfangsphase nicht hinaus. Letzterer wurde damals vom [[BdP LV Berlin-Brandenburg|Landesverband Berlin]] nicht als [[Stamm]] anerkannt. Als Grund dafür wurde genannt, dass der Stamm Treverer rein Jungenschaftliche Arbeit leiste.
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Nachtrag:
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Der LV Berlin des kleinen BdP wurde durch die Stämme Normannen, [[BdP Stamm Sueben Berlin|Sueben]] und Burgund 1971 gegründet, nachdem man aus dem [[BDP]] ausgetreten war. Alle Stämme im Südwesten Berlins waren Abspaltungen aus dem Stamm Burgund in Lichterfelde. Aus dem Stamm Normannen in Charlottenburg ist bisher leider keine überlebensfähige Gruppierung hervorgegangen, zur Zeit formiert sich allerdings eine [[BdP Stamm Waringar Berlin-Eichkamp|Aufbaugruppe unter dem ehemaligen Stammesführer Ronni]]. Es gab Mitte der Achtziger die [[BdP Stamm Alemannen Berlin-Wilmersdorf|Alemannen]]. Einige ältere Kelten und Hartmut Priemer gründeten mit einigen älteren Normannen diese Aufbaugruppe. Sie hatten ihr Heim in einer alten Kita in der Wilhelmsaue / Wilmersdorf und zogen von dort in einer Kellerraum in der Luisenstraße in Charlottenburg. Nach ca. drei Jahren löste sich diese Gruppe auf. Der Stamm Kimbern entstand durch Zerwürfnisse zwischen Matthias Scheffler und Olaf Laabs. 1981 kam es zur Spaltung des Stammes Kelten. Olaf trat mit seinen Meuten aus dem Stamm aus und gründete die Kimbern, währenddessen Matze mit den ganzen verbliebenen Sippen den Stamm Kelten als neuer Stammesführer weiterführte. Die Treverer waren eine Gründung von Diana Grätz, die seinerzeit schon aus dem Stamm ausgetreten war und für ein halbes Jahr eine Gruppierung Namens Schwabenhorte führte. Als sie dann zum Ende der Achtziger Jahre die Aufbaugruppe "Treverer" (linksrheinisches keltisches Volk) gründete, wurde sie nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit ( es gab eine Meute und eine Sippe ) in der Landesversammlung  nicht als "Aufbaugruppe" von der Mehrheit der Delegierten anerkannt. Dies war eigentlich nur peinlich und kein Ruhmesblatt in den Annalen des LV Berlin. Der Vorwurf, sie würde "Jungenschaftliche Arbeit" leisten, entsprang der schlichten Tatsache, das sie ein Fan von [[Tusk]] ( Eberhard Köbel ) war, und als "zukünftiges Aufbaugruppenwappen" den Gerfalken der [[dj.1.11]] genommen hatte (allerdings nur mit einer statt mit drei Wellen). <!--Vielleicht spielte auch die damalige  Nähe Dianas zu mir eine Rolle.-->
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Nach diesem Motivationsschub löste sich die Gruppe nach und nach auf und schrumpfte zu einer Fußnote in der Geschichte des LV. Ein Zeitzeuge: Schrat.
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post scriptum: Schwaben (Sueben) und Alemanen waren zwei verschiedene germanische Völker.
  
 
== Gruppen ==
 
== Gruppen ==
  
Der Stamm Kelten teielt sich, wie durch die [[BdP]] Bundesordnung vorgesehn in drei Berreiche.
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Der Stamm Kelten teilt sich weitestgehend wie durch die [[BdP]] Bundesordnung vorgesehn in drei Bereiche.
  
 
'''- Die Meutenstufe'''
 
'''- Die Meutenstufe'''
Zur Meutenstufe gehören derzeit zwei Meuten die sich an unterschiedlichen Tagen zur Gruppenstunde Treffen. Die Gruppen der Meutenstufe sind Kodeokativ und werden von einem Meutenführer und mehreren Meutenführer-Asistenten (Meuten-Asis) geleitet.
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Zur Meutenstufe gehören derzeit zwei Meuten, die sich an unterschiedlichen Tagen zum Heimabend Treffen. Die Gruppen der Meutenstufe sind koedukativ und werden von einem Meutenführer und mehreren Meutenführer-Assistenten ("Meuten-Assis") geleitet.
  
'''- Die Gildenstufe'''
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'''- Die Pfadfinderstufe'''
Die Sippen des Stammes bilden die Gilde Herzog von Britanien. Die einzelnen Sippen sind nach den Geschlechtern getrennt und haben durchschnittlich fünf bis sieben Mitglieder. Die Sippennamen werden von Englischen Grafschaften abgeleitet und zusätzlich mit einem "Vornamen" versehn. (Z.B.: Falke von Essex, Rabe von Norfolk oder Herzog von Somerset). Sind Sippen nicht mehr existent werden der Name und Wimpel nach einigen Jahren von anderen, neu entsandenen, Sippen übernommen.
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Die Sippen und Rover des Stammes bilden die Gilde Herzog von Britannien. Die einzelnen Sippen sind nach Geschlechtern getrennt und haben durchschnittlich fünf bis sieben Mitglieder. Die Sippennamen werden von Englischen Grafschaften abgeleitet und zusätzlich mit einem "Vornamen" versehen. (Z.B.: "Falke von Essex", "Rabe von Norfolk" oder "Herzog von Somerset"). Sind Sippen nicht mehr existent werden der Name und Wimpel nach einigen Jahren von neu gegründeten Sippen übernommen.
  
In der "Führer-Sippe" finden sich alle Gruppenführer zusammen. Sie ist der Stammesrat.
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In der Sippe "Herzog von Kent" finden sich alle Gruppenführer zusammen. Sie fungiert als Stammesrat.
  
 
'''- Die Roverstufe'''
 
'''- Die Roverstufe'''
Die Rover des Stammes bleiben meist auch nach dem 16. Lebensjahr in ihren Sippen. Es werden aber auch neue Roverunden gegründet.
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In der Geschichte der Kelten gab es immer wieder mehr oder weniger aktive Roverrunden. Einen strikten Übergang mit dem 16. Lebensjahr in die Roverstufe gibt es aber nicht. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Sippen so lange zusammenbleiben, bis sie sich auflösen oder die Mitglieder selbst neue Sippen gründen.
  
== Fahrten und Lager ==
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== Fahrten, Lager, Traditionen ==
  
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Über Himmelfahrt machen die Kelten ein Lager oder eine Kanufahrt, im Sommer geht es für drei Wochen auf Großfahrt ins europäische Ausland. An der Großfahrt nehmen nur die älteren Sippen und Rover teil. Es wird in Sippen gewandert. Erst am Ende der Fahrt trifft man sich in der Hauptstadt des Großfahrtenlandes für zwei oder drei Tage. Im Herbst wechseln sich Lager, Planwagenfahrt und Segeltörn ab. Das Jahr wird mit einer Winterfahrt über Sylvester beschlossen.
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Des weiteren unternehmen Sippen und Meuten eigenständig Wochenendfahrten.
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Das Stammeslied der Kelten heißt "Wir sind eine kleine verlorene Schar" (Aus dem Nerother Wandervogel). Es wird nur zu besonderen Anlässen gesungen, wie bei Verleihungen oder dem Eröffnungs- und Abschlusskreis einer Fahrt.
  
 
== Schriften und Liederbücher ==
 
== Schriften und Liederbücher ==
  
Der Stamm kelten gibt traditionellerweise zu jeder Großfahrt ein Liederheft heraus welches weitestgehend selbst gestaltet wurde. Der Name ist Der Keltische Bade und wird fortlaufend mit einer Numer versehn. Zum 25. Jahrestag des bestehens der Gruppe wurde ein fest gebundener Sammelband herausgegeben mit über 300 Seiten.
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Der Stamm Kelten gibt zu jeder größeren Fahrt, insbesondere aber zu jeder Großfahrt, intern ein Liederheft heraus, welches weitestgehend selbst gestaltet wird. Zum 25. Stammesgeburtstag wurde ein fest gebundener Sammelband herausgegeben, der fast alle Lieder, die im Stamm gesungen werden, vereint. Dazu wurden die Illustrationen der Großfahrtenbarden übernommen.
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Mitte der 80er Jahre wurde außerdem die Zeitschrift "Der Herold" veröffentlicht.
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Der Herold wurde von Diana Grätz erstellt und mit Ihrer Gründung der Treverer eingestellt. Alsdann gab es bei den Treverern die sehr beliebte Zeitschrift Sub Divo, die auf Grund seiner schönen Fotos und Beiträge weit über die eigenen Stammesgrenzen bekannt und beliebt wurde.
  
Mitte der 80er jahre wurde auserdem die zeitschrift "Herold" veröffentlicht.
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== Weblinks ==
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* [http://www.kelten-berlin.de Offizielle Homepage]
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* [http://www.bdp-bbb.de BdP LV Berlin-Brandenburg]

Aktuelle Version vom 18. März 2017, 23:49 Uhr

BdP Stamm Kelten Berlin-Zehlendorf
Name: '
Ort:
Bundesland: '
Verband: [[]]
Untergliederung: [[ ]]
Status: [[]]
Webseite:
Karte: Ort des Stammes in Deutschlandkarte

Vorlage:Stamm

Stammeswappen

Der Stamm Kelten ist ein traditioneller Pfadfinderstamm aus Berlin-Zehlendorf. Er ist Mitglied im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.


Historie

Der Stamm Kelten wurde am 17. November 1979 um 18:00 Uhr auf dem Spielplatz am Jagdschloß Grunewald gegründet. Zuvor waren am 15.11.1979 zwei wichtige Sippenführer aus dem Stamm Burgund (BdP Berlin) ausgetreten und haben die Aufbaugruppe Alemannen gegründet. Aufgrund der Verwandtschaft dieses Volksstamms zu den "Sueben" (wie ein damaliger Stamm im Landesverband bereits hieß), beschloss man bald, sich umzubenennen. Am 20.02.1980 wurde die Aufbaugruppe Kelten durch die Landesversammlung des Landesverbandes Berlin als Stamm anerkannt.

Jedes Jahr am 17. November zur selben Zeit versammelt sich der aktive Stamm Kelten traditionell am Ort seiner Gründung zu einem traditionellen Verleihungskreis mit Fackeln und Gesang.

Stammesführer

1. Olaf Laabs 17.11.1979 - 17.11.1981 (Austritt mit dem Stamm Kimbern bereits am 01.10.1981)
2. Matthias Scheffler 17.11.1981 - 17.11.1987
3. Heiko Ebert 17.11.1987 - 17.11.1993
4. Robert Nemack 17.11.1993 - 17.11.1998
5. Jonas Haertle 17.11.1998 - 17.11.2000
6. Nils Fischer 17.11.2000 - 17.11.2002
7. Bruno Langbehn 17.11.2002 - 17.11.2005
8. Emilia von Senger 17.11.2005 - 17.11.2007
9. Rußland (Julius Goschin) 17.11.2007 - 17.11.2010
10. Muck (Marian Fedtke) 17.11.2010 -

Der "(bündische) Spaltpilz"

Verfolgt man die Entwicklung der Berliner BdP-Stämme, lassen sich alle auf zwei "Ur"-Stämme zurückführen. Es ist einerseits der Stamm Burgund aus Berlin Steglitz, andereseits der Stamm Normannen aus Berlin-Charlottenburg. Alle derzeit bestehenden Stämme haben ihre Wurzeln über kurz oder lang bei diesen beiden Gruppen.

Am 01.10.1981 spaltete sich auch der Stamm Kelten auf Grund von Unstimmigkeiten der Gruppenführer und es entstand der bis heute aktive Stamm Kimbern. 1983 trat dann eine weitere Gruppe aus und es entstand der Stamm Teutonen, der ebenfalls noch heute existiert. Weitere Abspaltungen wie der Stamm Inka (XXXX) oder der Stamm Treverer kamen über eine kurze Anfangsphase nicht hinaus. Letzterer wurde damals vom Landesverband Berlin nicht als Stamm anerkannt. Als Grund dafür wurde genannt, dass der Stamm Treverer rein Jungenschaftliche Arbeit leiste. Nachtrag: Der LV Berlin des kleinen BdP wurde durch die Stämme Normannen, Sueben und Burgund 1971 gegründet, nachdem man aus dem BDP ausgetreten war. Alle Stämme im Südwesten Berlins waren Abspaltungen aus dem Stamm Burgund in Lichterfelde. Aus dem Stamm Normannen in Charlottenburg ist bisher leider keine überlebensfähige Gruppierung hervorgegangen, zur Zeit formiert sich allerdings eine Aufbaugruppe unter dem ehemaligen Stammesführer Ronni. Es gab Mitte der Achtziger die Alemannen. Einige ältere Kelten und Hartmut Priemer gründeten mit einigen älteren Normannen diese Aufbaugruppe. Sie hatten ihr Heim in einer alten Kita in der Wilhelmsaue / Wilmersdorf und zogen von dort in einer Kellerraum in der Luisenstraße in Charlottenburg. Nach ca. drei Jahren löste sich diese Gruppe auf. Der Stamm Kimbern entstand durch Zerwürfnisse zwischen Matthias Scheffler und Olaf Laabs. 1981 kam es zur Spaltung des Stammes Kelten. Olaf trat mit seinen Meuten aus dem Stamm aus und gründete die Kimbern, währenddessen Matze mit den ganzen verbliebenen Sippen den Stamm Kelten als neuer Stammesführer weiterführte. Die Treverer waren eine Gründung von Diana Grätz, die seinerzeit schon aus dem Stamm ausgetreten war und für ein halbes Jahr eine Gruppierung Namens Schwabenhorte führte. Als sie dann zum Ende der Achtziger Jahre die Aufbaugruppe "Treverer" (linksrheinisches keltisches Volk) gründete, wurde sie nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit ( es gab eine Meute und eine Sippe ) in der Landesversammlung nicht als "Aufbaugruppe" von der Mehrheit der Delegierten anerkannt. Dies war eigentlich nur peinlich und kein Ruhmesblatt in den Annalen des LV Berlin. Der Vorwurf, sie würde "Jungenschaftliche Arbeit" leisten, entsprang der schlichten Tatsache, das sie ein Fan von Tusk ( Eberhard Köbel ) war, und als "zukünftiges Aufbaugruppenwappen" den Gerfalken der dj.1.11 genommen hatte (allerdings nur mit einer statt mit drei Wellen). Nach diesem Motivationsschub löste sich die Gruppe nach und nach auf und schrumpfte zu einer Fußnote in der Geschichte des LV. Ein Zeitzeuge: Schrat. post scriptum: Schwaben (Sueben) und Alemanen waren zwei verschiedene germanische Völker.

Gruppen

Der Stamm Kelten teilt sich weitestgehend wie durch die BdP Bundesordnung vorgesehn in drei Bereiche.

- Die Meutenstufe Zur Meutenstufe gehören derzeit zwei Meuten, die sich an unterschiedlichen Tagen zum Heimabend Treffen. Die Gruppen der Meutenstufe sind koedukativ und werden von einem Meutenführer und mehreren Meutenführer-Assistenten ("Meuten-Assis") geleitet.

- Die Pfadfinderstufe Die Sippen und Rover des Stammes bilden die Gilde Herzog von Britannien. Die einzelnen Sippen sind nach Geschlechtern getrennt und haben durchschnittlich fünf bis sieben Mitglieder. Die Sippennamen werden von Englischen Grafschaften abgeleitet und zusätzlich mit einem "Vornamen" versehen. (Z.B.: "Falke von Essex", "Rabe von Norfolk" oder "Herzog von Somerset"). Sind Sippen nicht mehr existent werden der Name und Wimpel nach einigen Jahren von neu gegründeten Sippen übernommen.

In der Sippe "Herzog von Kent" finden sich alle Gruppenführer zusammen. Sie fungiert als Stammesrat.

- Die Roverstufe In der Geschichte der Kelten gab es immer wieder mehr oder weniger aktive Roverrunden. Einen strikten Übergang mit dem 16. Lebensjahr in die Roverstufe gibt es aber nicht. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Sippen so lange zusammenbleiben, bis sie sich auflösen oder die Mitglieder selbst neue Sippen gründen.

Fahrten, Lager, Traditionen

Über Himmelfahrt machen die Kelten ein Lager oder eine Kanufahrt, im Sommer geht es für drei Wochen auf Großfahrt ins europäische Ausland. An der Großfahrt nehmen nur die älteren Sippen und Rover teil. Es wird in Sippen gewandert. Erst am Ende der Fahrt trifft man sich in der Hauptstadt des Großfahrtenlandes für zwei oder drei Tage. Im Herbst wechseln sich Lager, Planwagenfahrt und Segeltörn ab. Das Jahr wird mit einer Winterfahrt über Sylvester beschlossen. Des weiteren unternehmen Sippen und Meuten eigenständig Wochenendfahrten. Das Stammeslied der Kelten heißt "Wir sind eine kleine verlorene Schar" (Aus dem Nerother Wandervogel). Es wird nur zu besonderen Anlässen gesungen, wie bei Verleihungen oder dem Eröffnungs- und Abschlusskreis einer Fahrt.

Schriften und Liederbücher

Der Stamm Kelten gibt zu jeder größeren Fahrt, insbesondere aber zu jeder Großfahrt, intern ein Liederheft heraus, welches weitestgehend selbst gestaltet wird. Zum 25. Stammesgeburtstag wurde ein fest gebundener Sammelband herausgegeben, der fast alle Lieder, die im Stamm gesungen werden, vereint. Dazu wurden die Illustrationen der Großfahrtenbarden übernommen.

Mitte der 80er Jahre wurde außerdem die Zeitschrift "Der Herold" veröffentlicht. Der Herold wurde von Diana Grätz erstellt und mit Ihrer Gründung der Treverer eingestellt. Alsdann gab es bei den Treverern die sehr beliebte Zeitschrift Sub Divo, die auf Grund seiner schönen Fotos und Beiträge weit über die eigenen Stammesgrenzen bekannt und beliebt wurde.

Weblinks