Blaue Blume

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Die Blaue Blume ist ein zentrales Symbol der Romantik.


1960 veröffentlichte Werner Helwig erstmalig sein „Die Blaue Blume des Wandervogels“ benanntes Buch zur Geschichte der Jugendbewegung. Innerhalb des romantischen Wandervogels sind verschiedene Lieder entstanden, die das Symbol aufgegriffen haben.


Zitat aus dem Lied „Wir wollen zu Land ausfahren“, Text von Hjalmar Kutzleb :

Es blühet im Walde tief drinnen die blaue Blume fein,

die Blume zu gewinnen, ziehn wir in die Welt hinein.
Es rauschen die Bäume, es murmelt der Fluß,

und wer die blaue Blume finden will, der muß ein Wandervogel sein.

Ein weiteres Wandervogel-Lied („Wenn hell die goldne Sonne lacht“):

Wenn hell die goldne Sonne lacht, muß in die Welt ich ziehn,

denn irgendwo muß voller Pracht die blaue Blume blühn.
So wandre ich landauf, landab, such dieses Blümelein,
und erst wenn ich's gefunden hab, stell ich das Wandern ein.

Im Wald die kleinen Vögelein, hab' ich umsonst gefragt:
Wo find ich dieses Blümelein? Man hat mir's nicht gesagt.
Ich such's auf weiter grüner Au und werde nicht mehr froh.
Das einzig schöne Blümlein blau, es blüht doch irgendwo!

Und lacht mir einst das große Glück im Auge einer Maid.
Leb wohl mein Schatz, ich kehr zurück, noch hab ich keine Zeit.
Wenn hell die goldne Sonne lacht, muß in die Welt ich ziehn,

denn irgendwo muß voller Pracht die blaue Blume blühn.

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