Bundesthing

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Die Bezeichnung Bundesthing beschreibt eine Versammlung auf Bundesebene und somit das höchste beschlußfassende Gremium eines Verbandes in der Bundesrepublik Deutschland.

Namensherleitung

Der Name Thing kommt aus dem germanischen und nordischen Sprachraum. Dort wurden schon in vorchistlicher Zeit Volks- und Gerichtsversammlungen so bezeichnet. Das Thing wurde unter freiem Himmel, oft an einem besonderen Ort (z.B. Gerichtslinde), unter Vorsitz des jeweiligen Königs, oder des Stammes- bzw. Sippenoberhaupts abgehalten.

In den letzten Jahren, vor allem nach der Verfilmung des Romans Der Herr der Ringe von J.R.R. Tolkien, wird Tolkien fälschlicherweise die Begriffserfindung zugeschrieben, da sich in dieser Geschichte die Ents, große, lebende Bäume zu einer Versammlung treffen und diese als Thing bezeichnen.

Bundesthing in der DPSG

Die Bezeichnung Bundething stand auch in der DPSG als Umschreibung der eigentlichen Bundesversammlung. Das 1. Bundesthing fand 1929 im Kloster Altenberg statt. Hier schlossen sich die ersten Stämme zum Verband der DPSG zusammen.

Das letzte Bundesthing fand 1969 statt. Hier wurde die Satzung verändert und die Bezeichnung Bundesthing wurde durch Bundesversammlung ersetzt. Seit dieser Zeit wird der Begriff nicht mehr verwendet.