DPSG Stamm Livana Lindau

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DPSG Stamm Livana Lindau
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StaVo

Momemtan bilden folgende Personen den StaVo:

Kontakt

DPSG Pfadfinder LIVANA - Lindau (B)
Conrad-Forster-Str. 20
88149 Nonnenhorn
E-Mail: kontakt (at) dpsg-lindau.de

Unsere Stammesgeschichte in der Übersicht

Wie alles begann...

Pfadfinder? Hab ich schon mal gehört, ja! Was die so machen? Hm... keine Ahnung, ich kenne eigentlich nur die Geschichten vom Fähnlein Fieselschweif. Ja genau, die aus Entenhausen. Die verkaufen doch immer Kekse und helfen alten Omis über die Straße, oder? Ist das etwa nicht so?

Nun, ich musste mich eines besseren belehren lassen. Ich erinnere mich noch genau daran, als sei es erst gestern gewesen. Im Grunde ist es ja auch noch gar nicht so lange her. Es war im Oktober 2001, als ich das erste Mal so richtig über Pfadfinder aufgeklärt wurde. Zugegeben, ich bin mit meinem damaligen Wissen ins Fettnäpfchen getreten, aber woher sollte ich denn etwas über Pfadfinder wissen? Schließlich kennt man ja keine...

Schnell stellte ich fest, dass ich mich getäuscht habe. Es gibt viel mehr Pfadfinder als ich dachte. Allein in der DPSG sind über 100.000 Pfadfinder organisiert. Und da ich doch gerade eine unglaublich süße Ausführung einer Pfadfinderin (aus Bad Waldsee) kennen lernte, wuchs auch in mir das Interesse an dem Ganzen. Innerhalb kürzester Zeit fand ich gefallen an der Sache, auch wenn es manchmal nicht einfach war. Wenn z.B. die Freundin schon wieder mit den Pfadis unterwegs war und ich sie nicht sehen konnte. Aber genau das waren die Momente, die mich neugierig machten.

Es muss schon was besonderes sein, wenn man dafür den eigenen Freund versetzt. Schließlich fällt es einem am Anfang einer Liebe recht schwer, den anderen nicht sehen zu können. Doch irgendwas übte eine besondere Kraft aus und schien stärker zu sein. Und so zog es auch mich zu den Pfadfindern.

Anfangs noch unerfahren, tastete ich mich vorsichtig an das „Neue" heran und fand sofort gefallen daran. Schon nach der ersten Begegnung war ich infiziert von dem Flair, der Offenheit und der Gemeinschaft unter den Pfadfindern. Es ist tatsächlich etwas Außergewöhnliches und einmaliges. Ich kann es nur so beschreiben: „Pfadfinder sein kann man nicht erklären, man muss es erleben."

Nach diesen Erlebnissen musste ich einfach weiter machen. Also nahm ich mit der DPSG Kontakt auf und informierte mich über nahe liegende Stämme. Da waren Friedrichshafen und Lindenberg, aber beide erschienen mir zu weit weg. Und da gab es auch mal eine Anfrage aus Lindau, bezüglich der Gründung eines Stammes und so bekam ich die Adresse von Eva.

Nach einem langen Gespräch mit Eva wuchs der Gedanke einer Siedlungsgründung immer stärker an. Warum nicht? Schließlich gibt es in Lindau genug Kinder und Jugendliche mit Interesse an den Pfadfindern. Also wagten wir den Versuch. Ein Großzeltlager mit über 900 Teilnehmern nutzen wir, um interessierten Kindern einen Eindruck über Pfadfinder zu vermitteln.

Das Interesse war groß und somit war der Grundstein zur Siedlungsgründung gelegt. Zu dieser Zeit lernten wir Andreas kennen. Er war früher auch schon bei den Pfadfindern. Auch er kennt die Faszination, die uns immer wieder aufs Neue einholt. Diese Faszination trieb unser Vorhaben stets weiter voran.

Die Sache mit dem Namen... Ein Name muss her, das war klar. Schnell war dieser gefunden. Früher war ich mit Freunden draußen bei LIVANA beim Baden. Ich fand es dort immer sehr schön, schließlich ist es eine idyllische Badebucht, in der die Natur noch Natur sein darf. Und Natur passt doch zu den Pfadfindern, also LIVANA.

Am 13. September 2003 war es dann endlich soweit. Mit einem Schaulager beim Lindaupark erfolgte die offizielle Gründung der Siedlung LIVANA. Zahlreiche Pfadfinder aus ganz Deutschland waren anwesend und feierten mit uns die Gründung der Siedlung. Das war schon ein schönes Gefühl. Nach all den Anstrengungen war unser Kind nun geboren. Ich glaube dieser Tag wird uns immer im Gedächtnis bleiben, eben ein ganz besonderes Highlight.

Jetzt hieß es für uns noch einige Formalitäten zu klären. In der Zeitung war ein Bericht über den neuen Pfarrer, Martin Steiner. Es hörte sich interessant an und ich nahm Kontakt mit ihm auf. Schon beim ersten Telefonat war er mir sehr sympathisch. Wir sprachen auch eine Weile über Pfadfinder. In Augsburg hatte er mit den Pfadfinderinnen der PSG zu tun. Die Pfadfinderinnen holen immer das Friedenslicht in Wien und bringen es nach Augsburg. Das wird dann in einem eigenen Gottesdienst verteilt.

Martin Steiner fand gefallen an den Pfadfindern. Er würde sich freuen, wenn wir uns seiner Pfarrgemeinde anschließen würden. Wir fanden den Gedanken sehr gut. Wer kann schon behaupten, einen so coolen Pfarrer zu haben. Wer schon mal einen Jugendgottesdienst von ihm besucht hat, weiß was wir meinen. Einfach genial...

So kamen wir zu unseren Räumen in der Pfarrei St. Johannes der Täufer. Die Räume sind ideal und auch die Lage war für uns ausschlaggebend. Nur 5 Gehminuten bis zum Lindenhofpark, eine Stadtbusanbindung direkt vor der Haustür, was will man mehr.

Nun waren alle Formalitäten geklärt und wir konnten endlich loslegen. Am 1. Dezember 2003 war es dann endlich soweit. Wir fieberten der ersten Gruppenstunde der Jungpfadfinder entgegen. Ein weiterer Höhepunkt der Siedlungsgeschichte. Ebenso wie die erste Gruppenstunde der Wölflinge im Januar 2004. Wer hätte das vor genau einem Jahr gedacht? Ich glaube nicht mal ich selbst.

Ja, manchmal muss man eine spontane Idee einfach mal anpacken. 2002 sagte ich zu meiner damaligen Freundin: „Ich gründe in Lindau mal die Pfadfinder". Es war nur so zum Spaß gesagt. Und jetzt 2009 sind wir ein Stamm. Ich kann nur sagen: Wagt es...

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