DPSG Stamm Sophie Magdalena Scholl Fürth: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 9. Oktober 2009, 05:20 Uhr


Der DPSG Stamm "Sophie Magdalena Scholl" hat seinen Sitz in Fürth (Bay.). Er ist Teil des Bezirk Nürnberg/Fürth im Diözesanverband Bamberg. Gegründet wurde die Siedlung, die am 23.04.2004 zum Stamm wurde am 06.05.2002.

Im Dezember 2004 fusioniert der DPSG Stamm Christkönig mit dem Stamm "Stadeln-Mannhof-Sack" (SMS). Somit blickt der Stamm auf eine seit 1930 nur durch das Dritte Reich unterbrochene Tradition zurück.

Der Stamm hat aktuell (Stand November 2006) 90 Mitglieder - davon 8 Leiter, 10 Mitarbeiter und 72 Mitglieder in den Kinder und Jugendstufen.

Aktueller Vorstand

Thomas Söllner Stammesvorsitzender

Oliver Schmidt Stammesvorsitzender


Kontakt: vorstand@dpsg-sms.de

Partnerschaften

  • Partnerschaft mit Ungarn

Seit 2004 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Stamm "SMS" und ungarischen Pfadfindern aus Kazincbarcika.

Bisher konnte bereits zweimal (Ostern 2004 und Pfingsten 2005) eine Delegation der Leiter und Rover des Stammes die ungarischen (Pfadfinder)Bräuche live bei einem Besuch in Ungarn kennenlernen.

Die Ungarischen Pfadfinder besuchten uns im Gegenzug anläßlich des Weltjugendtages 2005.

Förderverein

Im Oktober 2006 wurde von Leitern und Eltern des Stammes ein Förderverein gegründet. Besondere Aufgabe dieses e.V. ist die Unterhaltung und der Ausbau des Stammeszeltplatzes in Oberniederndorf.

Stammeszeltplatz

Seit Herbst 2006 verfügt der Stamm über einen eigenen Stammeszeltplatz. Dieser befindet sich im Moment im Aufbau und kann voraussichtlich ab Sommer 2007 auch von anderen Pfadfindergruppen genutzt werden.

Geschichte

Im August 1929 entstand ein erster katholischer Pfadfinderstamm in Fürth. Im April 1930 erfolgte die Anerkennung als DPSG Stamm. Dieser Stamm war der erste der DPSG in Bayern.

1932 wechselte der junge Stamm mit seinen circa 40 Mitgliedern von der Pfarrei "Unsere Liebe Frau" aufgrund von Problemen mit dem neuen Pfarrer und der sich abzeichnenden politische Veränderungen zur Pfarrei "St. Martin" in Nürnberg. Die Pfadfindertreffen in Fürth werden fortgesetzt.

In den Jahren des Dritten Reiches kann die Arbeit des Stammes nur noch im Untergrund weitergeführt werden. Einige Mitglieder des Stammes werden von der Gestapo verhaftet und verhört. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wird der Großteil der Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen.

1947 entsteht in Fürth wieder ein Stamm der DPSG. Trotz einiger Schwierigkeiten in den Anfangsjahren und fortgesetzter Pfarreiwechsel entwickelt sich der Stamm gut und wird zum Motor für Neugründungen in der ganzen Umgebung. So sind zum Beispiel die meisten Nürnberger DPSG Stämme von ehemaligen Fürther Pfadfindern gegründet worden.

In der Zeit zwischen 1947 und 1970 gibt es zeitweise bis zu 3 Stämme der DPSG in Fürth.

In dieser Zeit finden viele Begegnungen mit Pfadfindern aus Schottland und Frankreich statt.

Auch in den 1980'er Jahren entwickelt sich die DPSG Arbeit in Fürth gut. Zwischenzeitlich gibt es zwar nur noch einen Stamm, aber in verschiedenen Stadtteilen wird von engagierten Leitern immer wieder versucht neue Siedlungen zu gründen. Diese können aber aufgrund der Ende der 80'er Jahre angespannten Leitersituation nicht aufrecht erhalten werden.

In den 1990'er Jahren findet ein vor allem personeller Niedergang des Stammes statt. Im Jahr 1998 besteht der Stamm nur noch aus 33 Aktiven Pfadfindern - 4 Wölflinge, 12 Jungpfadfinder, 8 Pfadfinder, 3 Rover und 6 Leiter.

1999 begeht der Stamm trotz der angespannten Situation sein 70-Jähriges Bestehen mit einer großen Jubiläums Feier.

Zu Beginn des neuen Jahrtausends kann die DPSG-Arbeit in Fürth zwar weitergeführt werden, aber es ist abzusehen dass der Stamm ohne neue Leiter nicht mehr lange bestehen kann. Trotz vieler Werbeaktionen können aber keine Leiter gewonnen werden. Auch aus einer Roverstufe können nur kurzfristig neue Leiter gewonnen werden.

2001 wird der ehemalige Bundeskurat der DPSG, Georg Dittrich neuer Pfarrer im Pfarrverbund Stadeln-Mannhof-Sack. In diesen Gemeinden existiert bisher keine verbandliche Jugendarbeit. Im Oktober beschließt die Jugendsynode der Pfarreien Ziele und Inhalte für Jugendarbeit.

Diese Ziele sehen interessierte Leiter und Mitarbeiter in der DPSG verwirklicht und so beginnt man mit tatkräftiger Unterstützung einiger ehemaliger Christköniger Leiter den Aufbau einer Siedlung im Fürther Norden.

Bereits im August 2002 fahren erste Gruppen auf Sommerlager.

Im Oktober findet eine erste Siedlungsversammlung statt. Somit ist die Siedlung offiziell gegründet und vom Verband anerkannt.

Die neue Siedlung entwickelt sich gut und hat bereits nach kurzer Zeit mehr als 50 Mitglieder in allen Stufen.

Im April 2004 wird die erste Stammesversammlung durchgeführt. Aus der Siedlung ist ein funktionierender wachsender Stamm geworden. Der Name des Stammes bleibt vorläufig Stadeln-Mannhof-Sack - kurz "SMS".

Ende 2004 spitzt sich die Situation in Christkönig soweit zu das eine DPSG-Arbeit nicht mehr möglich ist. Nur noch zwei Leiter und einige Kinder sind im Stamm aktiv.

Im Dezember beschließt eine Mitglieder und Elternversammlung des Stammes Christkönig die Fusion mit dem Stamm "SMS".

Somit existiert in Fürth wieder nur ein Stamm der DPSG - mit inzwischen fast 100 Mitgliedern.

Im Januar 2005 ist die Namensfindung für den neuen - alten Stamm abgeschlossen. Die Mitglieder entscheiden sich mehrheitlich für den Namen Sophie Magdalena Scholl. Die alte Abkürzung "SMS" bleibt aus Zufall erhalten.

Im August 2005 meistert der Stamm eine erste Bewährungsprobe. Anläßlich des Weltjugendtages sind 70 Jugendliche zu Gast. Darunter Pfadfinder aus Ungarn, Jordanien, Syrien und Frankreich. Eine Woche lang bietet der Stamm den Gästen ein abwechslungsreiches Programm um dann mit einem kleinen Teil des Stammes und allen Gästen die Zentralveranstaltung des Weltjugendtages in Köln zu erleben.

Im Jahr 2006 ermöglicht ein trauriges Ereignis dem Stamm neue Möglichkeiten. Ein ehemaliges Mitglied des Stammes Christkönig verunglückt tödlich und zur Erinnerung an seine Verbundenheit mit der DPSG stellen dessen Eltern dem Stamm ein Zeltplatzgelände in Oberniederndorf zur Verfügung.

Ebenfall 2006 wird die Geschichte der DPSG in Fürth zum ersten Mal komplett in einer Chronik zusammengefasst. Diese wurde vom langjährigen Stammesvorsitzenden Ernst Wolfgang Plischke geschrieben und über Jahre zusammengetragen. Diese Chronik wird in reduzierter Form bald online verfügbar sein.

Weblinks