Mädchenschaft Mayenne

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Das geschwungene Doppel-M

Die Mädchenschaft Mayenne ist ein Wandervogelbund, der in der Tradition der Deutschen Jugendbewegung steht.


Geschichte

Die Mädchenschaft Mayenne wurde 1985 von einer Handvoll sangesfreudiger und fahrtenbegeisterter Mädchen in Bayern gegründet. Die Idee dazu entstand durch die enge Verbundenheit der Mädchen zu einem Orden des Zugvogel Deutscher Fahrtenbund e.V.. Der Zugvogel ist nicht explizit als reiner Jungenbund gegründet worden, Tradition und Selbstbestimmung schließen weibliche Mitglieder allerdings bis heute konstant aus. Die Mädchenschaft Mayenne wurde als offizieller Schwesternbund gegründet und so vom Zugvogel anerkannt.

Einige Jahre nach der Gründung trat die damals einzige Rotte zur Freischar über. Nach fünf Jahren bestand die Mädchenschaft nur noch aus drei Älteren. Aus Pfadfinderbünden wurden nocheinmal Mitglieder für 'die Sache Mayenne' gewonnen und es entstanden zwei langjährig aktive Rotten im Rhein- Ruhrgebiet.

Anfang der neunziger Jahre gab es intensive Bemühungen, die Geschwisterbünde auf ein verbindliches Miteinander zu vereinigen. Dies sollte in Form eines regelmäßigen alljährlichen gemeinsamen Bundeslagers zu Pfingsten manifestiert werden. Diese Bemühungen scheiterten an einer (1) Stimme im Ritterkapitel des Zugvogels, dessen Mehrheit die Integrität des Bundes gefährdet sah. Ein gemeinsames Pfingstlager im Zwei-Jahres-Rhytmus wurde vereinbart.

Das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen der Mädchenschaft wurde dann auf einem Bundeslager mit vielen befreundeten Bünden gefeiert, jedoch ohne den Zugvogel, da der Turnus in diesem Jahr ein getrenntes Pfingstlager vorsah.

Die Kölner Rotte löste sich nach einigen Jahren auf, die Gelsenkirchner Rotte ging in die Freischar und die verbliebenen Älteren zogen sich ins Privatleben zurück. Im Frühjahr 2007 gründete sich eine neue Gruppe in Lohberg.

Die Mädchenschaft Mayenne ist Mitunterzeichner der "Mannheimer Resolution gegen Fremdenhaß".

Bundeszeichen und Kluft

Das Bundeszeichen ist ein gelbes geschwungenes Doppel-M auf grauem Grund.

Das sechseckige Barett wurde als äußeres Erkennungszeichen und Bedeutungsträger vom Zugvogel übernommen. Dessen einheitlich grüne Farbe wurde im Mädchenbund durch ein graues Barett mit gelbem Rand ersetzt. Als Symbol für die Sonne, die durch den Nebel bricht (Prinzip Hoffnung). Jede Ecke des Baretts soll an ein Statut der Bundesordnung erinnern, die als Leitfaden für den Alltag, sowie für das Miteinander im Bund gedacht ist: Freiheit, Große Fahrt, Wahrhaftigkeit, Ehre, Gerechtigkeit und Toleranz (beim Zugvogel stattdessen: Ritterlichkeit).

Die Halstuchfarbe bestimmen die Rotten selbst.

Ziele

Große Fahrt und wilde Lieder.

Die Jugendarbeit zielt darauf hin, den Kindern die Stärke für ein selbstbestimmtes Leben im Sinne der Meißner-Formel zu ermöglichen. Kritikfähigkeit und Offenheit gegenüber dem Anderen und Neuem sind dafür die Basis, die durch Fahrten ins Umland und ins Ausland gelegt wird.