Orden

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Dieser Artikel befasst sich mit jugendlichen Gruppenstrukturen im bündischen Bereich.
Mit religiöse Orden im Pfadfindermilieu befasst sich hingegen der Artikel Pfadfinderorden.

Hintergründe

Der Begriff Orden kommt als Gruppenstruktur im (nerothanen) Wandervogelbereich vor. Vorbild waren die Ritterorden aus dem Mittelalter, wo man sich der gemeinsamen Idee des Ordens verpflichtete.

Einzigartig ist, dass sich die Orden nicht nach geographischer Nähe gliedern, wie Stämme bei den Pfadfindern, sondern dass sich einzelne Fähnlein/Horten dem Orden anschließen, zu dessen besonderer Eigenart sie sich hingezogen fühlen oder einen eigenen Orden gründen, um ihre besondere Eigenart leben zu können.

"Der Ordensritter schafft sich seinen Orden und benennt ihn nach dessen besonderer Eigenart." Dieses führte zu den abenteuerlichen Namen der Ordensgemeinschaften.

Die Ordensstruktur des Nerother Wandervogel, wird in der Literatur oft als der "Königsgedanke" Robert Oelbermanns bezeichnet, da diese es ermöglichte, daß Gruppen mit neuen Ansätzen sich im Bund gründen konnten.

"Der Neuerer gründete seinen eigenen Orden. Wer etwas neues schuf, für den war Platz im Bund."

"Und so war der Bund nicht durch den Austritt einer Person oder Gruppe, mit neuen Ideen, geschwächt, sondern eine neue Blüte wuchs am Bundestrauch."

Bünde mit Ordensstruktur

Ursprünglich im Nerother Wandervogel entstanden, gliedern sich heute viele Wandervogelbünde, besonders wenn sie sich in der Tradition des NWV verstehen, in Orden. Zu nennen sind hier vor allem:

Literatur