Peter Rohland (* 22. Februar 1933, † 5. April 1966) war ein deutscher Sänger, Liedermacher und Volksliedforscher.

Peter Rohland war in der Schwäbischen Jungenschaft zuhause. Diese Gruppierung prägte ihn. Besonders eröffnete sie ihm den weiten Raum der Musik. Das weltoffene Klima der Jungenschaft und die ins Ausland führenden Großfahrten ließen ihn Kontakte zu fremden Klangformen finden. Rohland studierte in Berlin Rechtswissenschaften, wandte sich dann aber ganz der Musik zu. Er erforschte, maßgeblich beeinflusst durch die Arbeit von Wolfgang Steinitz, das Liedgut der Landstreicher und der Märzrevolution von 1848, sowie Jiddische Sprache und ausländische Lieder, die er dokumentierte und vortrug (u.a. mit Schobert Schulz - später Teil des Duos Schobert und Black).

Rohland wurde bekannt durch seine Auftritte bei den Festivals der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. (ABW) "Chanson Folklore International" auf Burg Waldeck im Hunsrück (1964-1965), die von ihm gemeinsam mit Hein & Oss initiiert wurden.

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