Ranger/Rover

Aus Scout-o-wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Überarbeiten.png Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit Roverstufe.
  • Hilf mit, die beiden Artikel entweder besser voneinander abzugrenzen
  • oder sie in einem einzigen Artikel zu vereinigen.
Überarbeiten.png Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit Ranger.
  • Hilf mit, die beiden Artikel entweder besser voneinander abzugrenzen
  • oder sie in einem einzigen Artikel zu vereinigen.
Überarbeiten.png Dieser Artikel bedarf einer Überarbeitung, um seine Qualität zu verbessern!

Wir brauchen dich!

  • Verbandsspezifische Infos fehlen noch, sofern sie sich extrem von der Allgemeinen Form unterscheiden.

Ranger bzw. Rover (kurz R/R) bezeichnet die Altersstufe in einer Pfadfindergruppierung, welche alle Personen ab 16 Jahren umfasst, wobei Ranger als weibliche und Rover als männliche Bezeichnungsform weit verbreitet sind. In manchen Gruppierungen existiert lediglich ein Begriff für beide Geschlechter.

Herkunft

Die wörtliche Bedeutung von Ranger bzw. Rover:

  • Ranger von engl. „ranger“: Förster; Wildhüter; Feldhüter
  • Rover von engl. „rover“: Wandernder; Vagabund; Pirat

Die Roverstufe

Die Roverstufe ist die Altersstufe der Pfadfinder im Alter von 16 bis 20 Jahren, die Rover genannt werden, und ist damit die älteste Stufe. Bei der DPSG schließt sie männliche und weibliche Pfadfinder ein, beim VCP, dem BdP, der KPE, in der PSG, beim PbW und der PPÖ werden nur männliche Pfadfinder als Rover bezeichnet – die Pfadfinderinnen im Roveralter heißen dort Ranger. Für einen Stamm ist die Roverstufe sehr wichtig, da der Stufe arbeitsintensive Aufgaben innerhalb des Stammes übertragen werden können und weil aus ihr oft neue Leiter gewonnen werden können.

Wie auch in den anderen Altersstufen treten bei den Altersbegrenzungen Variationen auf. So können die jeweilige Stammeskultur und Gruppensituation eine Verschiebung bewirken.

Nicht selten sind über 18-jährige Jugendliche in den Roverrunden unterrepräsentiert, da man mit 18 Jahren eine Leitertätigkeit beginnen kann, wofür sich Rover häufig entscheiden. Die gleichzeitige Zugehörigkeit zu einer Roverrunde und Ausübung einer Leitungsfunktion ist nicht vorgesehen, wird aber bisweilen praktiziert.

Die Roverrunde

Die Ranger/Rover organisieren sich selber in Runden von auschließlich fünf bis zwölf Mitgliedern (kleinere und größe Kombinationen sind nicht denkbar) und können damit als Sippen der R/R-Stufe betrachtet werden. Die Zeit in der Roverstufe wird von vielen jüngeren Pfadfindern als Höhepunkt des Pfadfinder-Seins angesehen, denn die Mitglieder sind selbstständiger als in den jüngeren Stufen und übernehmen häufig schon Leitungsaufgaben im Stamm. Obwohl dies in den meisten Verbänden im deutschsprachigen Raum so gehandhabt wird, lehnen einige Verbände wie beispielsweise die DPSG die Mitgliedschaft in der Roverstufe und die gleichzeitige Übernahme von Verantwortung aus pädagogischen Erwägungen ab, da die jungen Erwachsenen sich in ihrer Zeit als Rover frei entfalten sollen und die endlosen Weiten ihrer Möglichkeiten kennen lernen sollen. In der Praxis scheitert dieser Wunsch nach dem "Nur-Rover-Sein" meist am weit verbreiteten Leitermangel.

Alle vier Jahre findet ein großes internationales Treffen der Ranger und Rover, ein so genanntes World Scout Moot, statt. Daneben werden nationale Moots organisiert, beispielsweise ein Australian Rover Moot, sowie regionale Moots wie z.B. der Moot Scout Panamericano in Costa Rica.

Geschichte

Nachdem 1907 die Pfadfinderstufe und 1914 die Wölflingsarbeit eingeführt wurde, entwickelte Baden-Powell 1919 die Altersstufe der Rover um auch die Älteren in der Bewegung halten zu können. Ihr Kern sollte der Dienst an die Gemeinschaft sein: Die Mitgliedschaft bei den Rovers ist der dritte Schritt in der Pfadfinderausbildung. Aber man kann einen Jungen kaum motivieren, wenn man ihm keine festen Ziele und Aktivitäten vorgibt. Bei uns ist das der Dienst:

  1. Dienst an sich selbst, der Karriere und der Gesundheit gegenüber.
  2. Dienst gegenüber den Pfadfindern.
  3. Dienst gegenüber der Gemeinde.

Der Gedanke "Bruderschaft und Dienst" wurde zum Wahlspruch der Rover. Durch die Verwendung von Begriffen wie "Knappe", "Wächter" und "Quest"(ritterliche Aufgabe)führte Baden-Powell als Hintergrundgeschichte für die Rover die Artussage ein. Jeder Rover sollte sich seiner Quest annehmen und diese ihn anspornen, sich in seiner Gemeinschaft zu engagieren.

Unterschiede zwischen den Verbänden

Alle Unterschiede zur allgemeinen Form

Die Roverstufe in der DPSG

Rover sind in der DPSG zwischen 16 und 20 Jahre alt; sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder der Altersstufe werden als "Rover" bezeichnet. Wie im Abschnitt "Die Altersstufe" erwähnt, sollen laut offizieller Position des Verbandes Rover nicht gleichzeitig Leiter sein, wobei dies in vielen Stämmen (größtenteils wohl aus einem Mangel an Leitern) nicht so streng gehandhabt wird. Für die Roverstufe in der DPSG gibt es laut der Verbandsordnung folgende Inhalte:

  • berover: Die Rover sollen ihre Roverzeit nutzen und die Chancen, die sie bietet.
  • roverspirit: Suche nach der eigenen Spiritualität und aktives, kritisches Mitgestalten der (katholischen) Kirche.
  • futurover: Finden einer Antwort auf die Frage nach der eigenen Lebensgestaltung, beruflichen Zukunft etc.
  • interover: Nutzen von internationalen Kontakten für den Blick über den eigenen Tellerrand.
  • rovermission: Die Rover sollen sich in der Roverrunde mit der Welt um sie herum auseinandersetzen, eigene Lösungen und Vorstellungen entwickeln und für diese einstehen.
  • roverpower: Rover sollen gegen Ungerechtigkeiten mit eigenem gesellschaftlichen Engagement in konkreter Form begegnen.
  • roverkult: Roverrunden sollen ihre eigene Kultur, ihren eigenen Stil entwickeln.

Symbole

Weblinks


Banner 80x15.png Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Ranger und Rover aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.