Rautenlilie: Unterschied zwischen den Versionen

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Die ''Rautenlilie'' ist eine Pfadfinderlilie, die vor allem von sekularen Pfadfinderbünden in Deutschland bis heute verwendet wird, die sich in einer gemeinsamen jugendbewegten Tradition sehen. Sie ist in der Form an das Schachbrettabzeichen des ersten deutschen Pfadfinderbundes von 1911 angelehnt.
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Die ''Rautenlilie'' ist eine Pfadfinderlilie, die vor allem von sekularen Pfadfinderbünden in Deutschland bis heute verwendet wird, die sich in einer gemeinsamen jugendbewegten Tradition sehen.  
  
Die Lilienform wurde zuerst vom Großdeutschen Pfadfinderbund bzw. die spätere Reichsschaft Deutscher Pfadfinder verwendet. Letztere war die letzte große Bündigung von Pfadfinder- und Wandervogelgruppen, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Nahezu alle interkonfessionellen deutschen Pfadfinderbünde stehen in der Traditionslinie dieser Vorkriegsbünde.  
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Der Entwurf der Rautenlilie stammt von Christian Rietschel, und entstand 1926 für den Neudeutschen Pfadfinderbund. Sie ist in der Form an das Schachbrettabzeichen des ersten deutschen Pfadfinderbundes von 1911 angelehnt. Die Lilienform wurde später vom Großdeutschen Pfadfinderbund bzw. der späteren Reichsschaft Deutscher Pfadfinder verwendet. Letztere war die letzte große Bündigung von Pfadfinder- und Wandervogelgruppen, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Nahezu alle interkonfessionellen deutschen Pfadfinderbünde stehen in der Traditionslinie dieser Vorkriegsbünde.
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Deshalb hatte man sich bereits 1948 auf der Gründungsversammlung des BDP in Karlsruhe auf die Rautenlilie als gemeinsames Zeichen geeinigt, allerdings ohne Farben von Kluft oder Halstuch festzulegen.
  
Bereits 1948 auf der Gründungsversammlung des BDP in Karlsruhe hatte man sich auf die Rautenlilie als gemeinsames Zeichen geeinigt, allerdings ohne Farben von Kluft oder Halstuch festzulegen.
 
  
 
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Version vom 22. Oktober 2008, 01:09 Uhr

Beispiele von Rautenlilien verschiedener deutscher Pfadfinderbünde

Die Rautenlilie ist eine Pfadfinderlilie, die vor allem von sekularen Pfadfinderbünden in Deutschland bis heute verwendet wird, die sich in einer gemeinsamen jugendbewegten Tradition sehen.

Der Entwurf der Rautenlilie stammt von Christian Rietschel, und entstand 1926 für den Neudeutschen Pfadfinderbund. Sie ist in der Form an das Schachbrettabzeichen des ersten deutschen Pfadfinderbundes von 1911 angelehnt. Die Lilienform wurde später vom Großdeutschen Pfadfinderbund bzw. der späteren Reichsschaft Deutscher Pfadfinder verwendet. Letztere war die letzte große Bündigung von Pfadfinder- und Wandervogelgruppen, um dem Verbot durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Nahezu alle interkonfessionellen deutschen Pfadfinderbünde stehen in der Traditionslinie dieser Vorkriegsbünde.

Deshalb hatte man sich bereits 1948 auf der Gründungsversammlung des BDP in Karlsruhe auf die Rautenlilie als gemeinsames Zeichen geeinigt, allerdings ohne Farben von Kluft oder Halstuch festzulegen.