Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder

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Vorlage:Verband Der Ring Evangelischer Gemeindepfadfinder (REGP) ist besonders in Schleswig Holstein verbreitet. Dem REGP gehören in etwa 4100 Kinder und Jugendliche an, die von Pastoren oder Diakonen geleitet werden. Die Pastoren werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern unterstützt, die die Kinder meist in Kleingruppen anleiten. Die Mitarbeiter werden mehrmals geschult (siehe Prüfungen und Schulungen). Der REGP beteiligt sich an allerlei Sachen. Er hilft auf Kirchentagen, anderen Einsätzen (Flutdämme bauen etc.). Die meisten Stämme fahren auch auf jährliche Sommerlager, sogar ins Ausland z.B: Schweden oder Polen. Dort wird geschlechtlich getrennt in Zelten (Kothen und Jurten) geschlafen, kleine Ausflüge unternommen, und es werden erlernte Dinge ausgelebt. Das bringt den Kindern Spaß. Es werden manchmal AG's angeboten wie z.B.: Filzen etc. Es gibt auch ein Pfingstlager an dem sich viele Stämme beteiligen. In den einzelnen Stämmen werden etwa monatlich Mitarbeiterbesprechungen gehalten, in denen über Gruppenaufteilungen etc. geredet wird.


Geschichte

1920 - CVJM am Kieler Ostufer/ Ellerbek

1933 - Zwangsauflösung

1945 - Neugründung/ Jungschararbeit bis 1968

1969 - Kieler Andreas Gemeinde "Geusen"

1982 - Wellingdorf/Ellerbek "Ambronen"

1984 - Gründung Pfadfinder "Geusen" Kirchengemeinde Grube

1993 - Gründung Pfadfinder Grömitz

1994 - Gründung Pfadfinder Kirchbarkau und Schenefeld

1995/96 - Ausbreitung: Nordelbien, Teilen in Mecklenburg und in Nordrhein Westfalen

1995 - AG Pfadfinder

1996 RING EV. GEMEINDEPFADFINDER

Ab 1996 - Gründung weiterer Gruppen und weiterer Ausbau des Ringes.

Prüfungen

Bei fast allen Stämmen werden die Kinder einmal jährlich auf ihre Kenntnisse geprüft. Bei einer bestandenen Prüfung wird dann ein Wolfskopf ausgehändigt. Es gibt im REGP den Grünen, Gelben, Blauen und den Roten Wolfskopf. Die Reihenfolge der Aushändigung ist allerdings von Gruppe (Stamm) zu Gruppe verschieden. Die Kinder werden in dieser Prüfung in den Gebieten Feuer, Kompass, Geschicklichkeit usw. geprüft. Natürlich in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Für die etwas älteren gibt es noch weitere Prüfungen die mit dem Bronzenen, Silbernen und Goldenen Wolfskopf bestätigt werden. Die Jugendlichen werden mit verbundenen Augen in einem Dorf ausgesetzt und müssen nun anhand einer Karte nach Hause wandern und nebenbei noch an verschiedenen Stationen ihr Können beweisen. Ähnlich den anderern Wolfsköpfen.

Schulungen

Helferkurs 1

12 Jahre ist das Mindestalter. Ihnen wird gelehrt:

  • der Umgang mit Kothenplanen,
  • Werkzeugkunde,
  • Feuer und Kochen,
  • Zeltpädagogik

Helferkurs 2

13 Jahre ist das Mindestalter. Ihnen wird gelehrt:

  • Umgang mit der Bibel,
  • Erste Hilfe,
  • Fahrtenlieder und deren Bedeutung,
  • Vertiefung der Fahrtenkunde

Helferkurs 3

14 Jahre ist das Mindestalter. Ihnen wird gelehrt:

  • Spielpädagogik didaktisch/methodisch,
  • Anleiten von Kleingruppen,
  • Hajk,
  • Selbstüberwindung

Die Kurse dauern meist ein Wochenende.

Jugendgruppenleitercard (JuLeiCa)

Vom REGP werden jedes Jahr Jugendliche ab 15 zum JuLeiCa-Kurs geschickt. Dort werden den Jugendlichen

  • Gruppenstunden und Maßnahmenplanung,
  • Handwerkszeug,
  • Gruppenpädagogik,
  • Recht,
  • Jugendarbeit etc.

beigebracht.

Der Kurs dauert 5 Tage.

Das Hemd

Pfadfinder, die dem REGP angehören, tragen ein flaschengrünes Hemd. Auf dem Hemd sind die Lutherrose, das Deutschlandband, das Anker- oder Kugelkreuz, und das Stammesabzeichen aufgenäht. Sommerlagerabzeichen und evt. Bronze, Silber und Goldaufnäher (Spezialproben) sind auch auf dem Hemd platziert.

Das Tuch

In jedem Stamm gibt es verschiedene Altersgruppen, oftmals sind das:

  • Wölfling
  • Sippling
  • Mitarbeiter
  • Leiter

Einige Stämme kennen andere Gliederungen, da gibt es z.B. Roverrunden. Die Halstuchfarben sind nicht einheitlich festgelegt; jeder Stamm hat seine eigene Farbpalette.

Die Kluft wird zu allen Anlässen vollständig (und i.d.R. in der Hose) getragen.

Weblinks