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'''Roviva el pueblo''' ist der Name der Sommeraktion 2006 der '''Roverstufe''' der '''Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg''' der Region Mitte. Der Titel leitet sich ab von „Viva el pueblo“, was soviel bedeutet wie: „Es lebe das Dorf!“ Ziel der Aktion ist es, gemeinsam mit spanischen Pfadfindern ein verlassenes spanisches Dorf wieder aufleben zu lassen, nach Spuren zu suchen und sich mit der dortigen Geschichte und seinem eigenen Ursprung auseinander zu setzen...
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'''Roviva el pueblo''' ist der Name einer Aktion der [[Roverstufe]] der [[Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg|Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg]] in der Region Mitte, die vom 6. bis 16. August 2006 stattfinden wird.
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Der Titel leitet sich ab von „Viva el pueblo“, was soviel bedeutet wie: „Es lebe das Dorf!“ Ziel der Aktion ist es, gemeinsam mit spanischen Pfadfindern ein verlassenes nordspanisches Dorf wieder aufleben zu lassen, nach Spuren zu suchen und sich mit der dortigen Geschichte und seinem eigenen Ursprung auseinander zu setzen.
  
 
Allein in Spanien gibt es ca. 7500 verlassene Dörfer bzw. Dörfer, in denen weniger als 4 Personen leben. Auch in anderen europäischen Ländern kann man eine zunehmende Landflucht feststellen. In Zeiten der Globalisierung sind immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in Ballungszentren Arbeit zu suchen. Zurück bleiben meistens nur die „Alten“.
 
Allein in Spanien gibt es ca. 7500 verlassene Dörfer bzw. Dörfer, in denen weniger als 4 Personen leben. Auch in anderen europäischen Ländern kann man eine zunehmende Landflucht feststellen. In Zeiten der Globalisierung sind immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in Ballungszentren Arbeit zu suchen. Zurück bleiben meistens nur die „Alten“.
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Ein verlassenes Dorf birgt verschiedene Aspekte, mit denen eine Auseinandersetzung für Jugendliche lohnenswert sein kann. Zum einen sollen sich die Roverinnen und Rover darüber bewusst werden, wie sich das Leben in diesem Dorf von ihrem heutigen Leben unterscheidet, was die Errungenschaften der „Modernen Welt“ sind oder was uns in unserer modernen Gesellschaft an durchaus Wertvollem verloren ging. Zum anderen stellt sich die Frage, warum ein Dorf verlassen wird und was es wohl für die Menschen bedeutet hat, ihre Dorfgemeinschaft und ihre Heimat aufzugeben. Daraus ergibt sich eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Begriffs „Heimat“, die gerade durch die immer flexibler werdende moderne Welt heute wieder aktuell ist.
 
Ein verlassenes Dorf birgt verschiedene Aspekte, mit denen eine Auseinandersetzung für Jugendliche lohnenswert sein kann. Zum einen sollen sich die Roverinnen und Rover darüber bewusst werden, wie sich das Leben in diesem Dorf von ihrem heutigen Leben unterscheidet, was die Errungenschaften der „Modernen Welt“ sind oder was uns in unserer modernen Gesellschaft an durchaus Wertvollem verloren ging. Zum anderen stellt sich die Frage, warum ein Dorf verlassen wird und was es wohl für die Menschen bedeutet hat, ihre Dorfgemeinschaft und ihre Heimat aufzugeben. Daraus ergibt sich eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Begriffs „Heimat“, die gerade durch die immer flexibler werdende moderne Welt heute wieder aktuell ist.
  
Weitere Informationen unter [http://www.roviva.de Link-Text]
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== Weblinks ==
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* [http://www.roviva.de Homepage der Veranstaltung]
  
  
 
[[Kategorie:DPSG]]
 
[[Kategorie:DPSG]]
 
[[Kategorie:Großveranstaltung]]
 
[[Kategorie:Großveranstaltung]]

Version vom 16. Mai 2006, 18:50 Uhr

Roviva el pueblo ist der Name einer Aktion der Roverstufe der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg in der Region Mitte, die vom 6. bis 16. August 2006 stattfinden wird.

Der Titel leitet sich ab von „Viva el pueblo“, was soviel bedeutet wie: „Es lebe das Dorf!“ Ziel der Aktion ist es, gemeinsam mit spanischen Pfadfindern ein verlassenes nordspanisches Dorf wieder aufleben zu lassen, nach Spuren zu suchen und sich mit der dortigen Geschichte und seinem eigenen Ursprung auseinander zu setzen.

Allein in Spanien gibt es ca. 7500 verlassene Dörfer bzw. Dörfer, in denen weniger als 4 Personen leben. Auch in anderen europäischen Ländern kann man eine zunehmende Landflucht feststellen. In Zeiten der Globalisierung sind immer mehr Menschen gezwungen, ihre Heimat zu verlassen und in Ballungszentren Arbeit zu suchen. Zurück bleiben meistens nur die „Alten“.

Ein verlassenes Dorf birgt verschiedene Aspekte, mit denen eine Auseinandersetzung für Jugendliche lohnenswert sein kann. Zum einen sollen sich die Roverinnen und Rover darüber bewusst werden, wie sich das Leben in diesem Dorf von ihrem heutigen Leben unterscheidet, was die Errungenschaften der „Modernen Welt“ sind oder was uns in unserer modernen Gesellschaft an durchaus Wertvollem verloren ging. Zum anderen stellt sich die Frage, warum ein Dorf verlassen wird und was es wohl für die Menschen bedeutet hat, ihre Dorfgemeinschaft und ihre Heimat aufzugeben. Daraus ergibt sich eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Begriffs „Heimat“, die gerade durch die immer flexibler werdende moderne Welt heute wieder aktuell ist.

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