Ungarische Pfadfinder im Ausland: Unterschied zwischen den Versionen

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Nach dem kommunistischen Putsch in Ungarn 1948 wurden die Pfadfinder verboten und ihr Eigentum wurde beschlagnahmt.
 
  
in Ungarn bildete sich wieder ein Pfadfinderverband. Auch Ungarn war am 6.Weltjamboree vertreten. Diese Entwicklung wurde durch den kommunistischen Umsturz zerstört, wieder wurden Pfadfinder und Pfadfinderinnen verfolgt.
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'''Pfadfinder der ungarischen Minderheit:'''
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Nach dem Frieden von Trianon verlor Ungarn große Gebiete. Auf diesen Gebieten gab es aber weiterhin ungarische Bevölkerungsgruppen und Ungarische Pfadfindergruppen.Nach der kommunistischen Machtergreifung wurden die Pfadfindergruppen sowohl in Ungarn als auch in den Nachbarstaaten verboten. Mit dem Ende des der sozialistischen Volksdemokratien konnten in Ungarn und den Nachbarländern wieder Pfadfindergruppen entstehen. Heute gibt es Pfadfindergruppen der ungarischen Minderheit in der Vodjvodina (Serbien und Montenegro),in Kroatien, in Rumänien (v.a. in Siebenbürgen),in der Slowakei, in der Ukraine (Karpato-Ukraine).
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im Exil:
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Für Informationen zur Ungarischen Pfadfindergeschichte siehe:[http://www.pinetreeweb.com/rtn-hung.htm A Chronicle of Scouting in Eastern Europe&Russia Scouting in Hungary]
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In Ungarn bildete sich nach dem 2.Weltkrieg  wieder ein Pfadfinderverband. Auch Ungarn war am 6.Weltjamboree vertreten. Diese Entwicklung wurde durch den kommunistischen Umsturz zerstört, wieder wurden Pfadfinder und Pfadfinderinnen verfolgt.
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Nach dem kommunistischen Putsch in Ungarn 1948 wurden die Pfadfinder verboten und ihr Eigentum wurde beschlagnahmt.
  
Aber die Pfadfinderbewegung bestand weiter im Untergrund und im Exil. Ungarische Pfadfindergruppen bildeten sich in Österreich und wurden in die "Pfadfinder Österreichs" als 10.Landeskorps eingegliedert. Auch ukrainische Pfadfindergruppen bildeten sich in Österreich. Ein Teil dieser Exilpfadfindergruppen verschwand irgendwann (z.B. durch Auswanderung nach Australien Bsp. ukrainische Pfadfindergruppe in Graz), sie bestanden bis zum Fall des Eisernen Vorhangs oder so bestehen zum Teil heute noch (Ungarische Pfadfindergruppe in Wien und Linz). Auch im Bund Deutscher Pfadfinder bildete sich ein Exilverband. Im Kornett Teil 5 heißt es dazu auf Seite 73: ''„Hinzu kommen die ausländischen "Kontingente" - die russischen, ungarischen, lettischen, estnischen, litauischen Exilpfadfinder, die innerhalb des BDP ihre eigene Pfadfindertradition weiterpflegen und gemeinsam eine Art Landmark bilden."''
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Aber die Pfadfinderbewegung bestand weiter im Untergrund und im Exil. Schon während dem 2.Weltkrieg sind Ungarn z.B. nach GB und in die USA ausgewandert, nach 1948 und besonders nach 1956 flüchteten Hunderttausende Ungarn nach Westen. So entstanden vielerorts die erwähnten ungarischen Exilpfadfindergruppen. Sie hielten fern der Heimat die ungarische Pfadfindertradition hoch und nach der "Samtenen Revolution" unterstützten die Exil-Pfadfinder den Wiederaufbau der ungarischen Pfadfinder.
Schon während dem 2.Weltkrieg sind Ungarn z.B. nach GB und in die USA ausgewandert, nach 1948 und besonders nach 1956 flüchteten Hunderttausende Ungarn nach Westen. So entstanden vielerorts die erwähnten ungarischen Exilpfadfindergruppen. Sie hielten fern der Heimat die ungarische Pfadfindertradition hoch und nach der "Samtenen Revolution" unterstützten die Exil-Pfadfinder den Wiederaufbau der ungarischen Pfadfinder.
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Sie hatten sich im Exil zum "Külföldi Magyar Cserkeszszövetseg" (KMCSSZ) zusammengeschlossen.
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Sie hatten sich im Exil zum "Külföldi Magyar Cserkeszszövetseg" (KMCSSZ) zusammengeschlossen. Dieser Verband wurde 1948 als "Paul Teleki Scout Association" gegründet.
Dieser besteht aus ungarischen Pfadfindergruppen die über den gesamten Erdball (von D, GB, Argentinnien, Kanada, Österreich, Venezuela, Schweden, Schweiz..) verstreut sind. Dieser Verband, zu Deutsch: "Ungarischer Pfadfinderbund im Exil", besteht auch heute noch auf vier Kontinenten und hat 4500 Mitglieder. Und unterstützt ungarische Pfadfindergruppen in Ungarn und Pfadfindergruppen der ungarischen Minderheit in den Nachbarstaaten.
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Anfangs gab es Gruppen v.a in Camps für DP´s in Deutschland und Österreich. Durch die Auswanderungen verlagerte sich der Schwerpunkt mehr und mehr nach Amerika und Australien.
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Außerdem bildeten sich in den 40 Jahren ungarische und andere Exilpfadfindergruppen bei den "Pfadfinder Österreichs" und im "Bund Deutscher Pfadfinder"[[BDP]]
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Ungarische Pfadfindergruppen bildeten sich in Österreich und wurden in die "Pfadfinder Österreichs" als 10.Landeskorps eingegliedert.  Auch im Bund Deutscher Pfadfinder bildete sich ein Exilverband. Im Kornett Teil 5 heißt es dazu auf Seite 73: ''„Hinzu kommen die ausländischen "Kontingente" - die russischen, ungarischen, lettischen, estnischen, litauischen Exilpfadfinder, die innerhalb des BDP ihre eigene Pfadfindertradition weiterpflegen und gemeinsam eine Art Landmark bilden."''
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Er besteht aus ungarischen Pfadfindergruppen die über den gesamten Erdball (von D, GB, Argentinnien, Kanada, Österreich, Venezuela, Schweden, Schweiz..) verstreut sind. Dieser Verband, zu Deutsch: "Ungarischer Pfadfinderbund im Exil", besteht auch heute noch auf vier Kontinenten und hat 4500 Mitglieder. Und unterstützt ungarische Pfadfindergruppen in Ungarn und Pfadfindergruppen der ungarischen Minderheit in den Nachbarstaaten.
  
 
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Version vom 21. Januar 2007, 14:32 Uhr

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Geschichte

Pfadfinder der ungarischen Minderheit:

Nach dem Frieden von Trianon verlor Ungarn große Gebiete. Auf diesen Gebieten gab es aber weiterhin ungarische Bevölkerungsgruppen und Ungarische Pfadfindergruppen.Nach der kommunistischen Machtergreifung wurden die Pfadfindergruppen sowohl in Ungarn als auch in den Nachbarstaaten verboten. Mit dem Ende des der sozialistischen Volksdemokratien konnten in Ungarn und den Nachbarländern wieder Pfadfindergruppen entstehen. Heute gibt es Pfadfindergruppen der ungarischen Minderheit in der Vodjvodina (Serbien und Montenegro),in Kroatien, in Rumänien (v.a. in Siebenbürgen),in der Slowakei, in der Ukraine (Karpato-Ukraine).


im Exil:

Für Informationen zur Ungarischen Pfadfindergeschichte siehe:A Chronicle of Scouting in Eastern Europe&Russia Scouting in Hungary

In Ungarn bildete sich nach dem 2.Weltkrieg wieder ein Pfadfinderverband. Auch Ungarn war am 6.Weltjamboree vertreten. Diese Entwicklung wurde durch den kommunistischen Umsturz zerstört, wieder wurden Pfadfinder und Pfadfinderinnen verfolgt.

Nach dem kommunistischen Putsch in Ungarn 1948 wurden die Pfadfinder verboten und ihr Eigentum wurde beschlagnahmt.

Aber die Pfadfinderbewegung bestand weiter im Untergrund und im Exil. Schon während dem 2.Weltkrieg sind Ungarn z.B. nach GB und in die USA ausgewandert, nach 1948 und besonders nach 1956 flüchteten Hunderttausende Ungarn nach Westen. So entstanden vielerorts die erwähnten ungarischen Exilpfadfindergruppen. Sie hielten fern der Heimat die ungarische Pfadfindertradition hoch und nach der "Samtenen Revolution" unterstützten die Exil-Pfadfinder den Wiederaufbau der ungarischen Pfadfinder.

Sie hatten sich im Exil zum "Külföldi Magyar Cserkeszszövetseg" (KMCSSZ) zusammengeschlossen. Dieser Verband wurde 1948 als "Paul Teleki Scout Association" gegründet. Anfangs gab es Gruppen v.a in Camps für DP´s in Deutschland und Österreich. Durch die Auswanderungen verlagerte sich der Schwerpunkt mehr und mehr nach Amerika und Australien. Außerdem bildeten sich in den 40 Jahren ungarische und andere Exilpfadfindergruppen bei den "Pfadfinder Österreichs" und im "Bund Deutscher Pfadfinder"BDP Ungarische Pfadfindergruppen bildeten sich in Österreich und wurden in die "Pfadfinder Österreichs" als 10.Landeskorps eingegliedert. Auch im Bund Deutscher Pfadfinder bildete sich ein Exilverband. Im Kornett Teil 5 heißt es dazu auf Seite 73: „Hinzu kommen die ausländischen "Kontingente" - die russischen, ungarischen, lettischen, estnischen, litauischen Exilpfadfinder, die innerhalb des BDP ihre eigene Pfadfindertradition weiterpflegen und gemeinsam eine Art Landmark bilden." Er besteht aus ungarischen Pfadfindergruppen die über den gesamten Erdball (von D, GB, Argentinnien, Kanada, Österreich, Venezuela, Schweden, Schweiz..) verstreut sind. Dieser Verband, zu Deutsch: "Ungarischer Pfadfinderbund im Exil", besteht auch heute noch auf vier Kontinenten und hat 4500 Mitglieder. Und unterstützt ungarische Pfadfindergruppen in Ungarn und Pfadfindergruppen der ungarischen Minderheit in den Nachbarstaaten.

Organisation:

Im Magyar Cserkeszszövetsegek Foruma (International Forum of Hungarian Scouting) sind folgende Verbände zusammengeschlossen:

  • Jugoslawien:Vajdasági Magyar Cserkészszövetség (VMCSSZ)([

http://www.vmcssz.org.yu/ Website])

  • Rumänien: Romániai Magyar Cserkészszövetség (RMCSSZ)(Website)
  • Slowakei:Szlovákiai Magyar Cserkészszövetség (SZMCS)(Website)
  • Ukraine: Kárpátalajai Magyar Cserkészszövetség (KáMCSSZ)
  • Ungarn:

-Magyar Cserkészleány Szövetség (MCLSZ)(WAGGGS Mitglied) -Magyar Cserkészszövetség (MCsSz (HSA))(WOSM Mitglied)(Website)

  • Weltweit: Külföldi Magyar Cserkeszszövetseg (KMCSSZ):Ungarischer Pfadfinderbund im Ausland,gegründet 1948 (Website)

Weblinks: