Weißzelt

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Weißzelt ist ein Sammelbegriff für die in der Jugendarbeit oft verwendeten, robusten Zelte aus weißem oder sandfarbenem Baumwollgewebe. Weißzelte gibt es sowohl in runden als auch eckigen Formen mit zentralem Masten bis hin zum komplexen Aluminiumgestänge in so genannten "Gerüstzelten". Weißzelte finden sich in der Regel eher in den scoutistisch ausgerichteten Pfadfinderverbänden, während bündische Gruppen das segmentierte Schwarzzelt bevorzugen, da sich Weißzelte durch ihr Format und ihr Gewicht nicht zum hajken eignen.

Nutzen

  • Viele Gruppen nutzen Gerüstzelte als Küchen-, Materialzelte oder Aufenthaltszelte.
  • Weißzelte sind innen deutlich heller als Schwarzzelte.
  • Die Zeltdächer sind aus einem Stück, was die Dichtigkeit erhöht.
  • Weißzelte mit eingenähtem Boden versprechen eine gewisse Sicherheit gegen Oberflächenwasser bei starkem Regenfall.
  • Die Gruppenkapazität reicht von 3 - 20 Personen.
  • Bestimmte Zelte lassen sich durch Segmente Verlängern. Andere Zelte lassen sich durch passende Sonnensegel/Vordächer ergänzen.

Modelle

Auch wenn immer wieder neu Modelle auf dem Markt auftauchen, gibt es ein paar "Klassiker" die im pfadfinderischen Bereich immer wieder auftauchen:

  • Elbe - oft als Küchenzelt, oder Materialzelt (Kunststoffdach).
  • Monsun - oft als Aufenthaltszelt, Notunterkunft, oder Festzelt.
  • Modul - beliebig verlängerbar - dadurch universell nutzbar.
  • Scout 400 - Kleingruppenzelt mit Doppeldach.
  • Sudan - großes eckiges Gruppenzelt mit zentralem Masten.
  • Missouri - rundes Kleingruppenzelt mit zentralem Masten.

Tipi

Das "Tipi" wird - wenn auch aus weißem Baumwollstoff gefertigt - durch die Vielzahl der notwendigen Stangen im normalen Lageralltag nicht verwendet. Auch wird es in der Regel nicht mit dem Begriff Weißzelt assoziiert.