Wiesenfest

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Ein Wiesenfest, als Sommerfest, 1. Maifest oder Vatertagsfest kann, so bald es einigermaßen etabliert ist, einiges an Geld in die leeren Stammeskassen spülen.

In unserer Gegend (Baden-Württemberg) ist es Tradition, am 1. Mai bei schönem Wetter mit Kind, Kegel und Fahrrad raus zu fahren, um sich auf einem der zahlreichen Wiesenfeste in der Umgebung bewirten zu lassen.

Was zu tun ist:

Der ganze Stamm hilft mit
Klein anfangen. Vor über 10 Jahren haben ein paar Rover mit ein paar Kisten Bier und ein paar Würsten zum 1. Mai-Hock eingeladen. Im Laufe der Jahre hat sich das 1. Mai Fest der Pfadfinder mit einem reichhaltigen Sortiment an Getränken und Speisen, Kinderbelustigung und Bands etabliert.

Der Aufwand ist entsprechend groß: Zwei Tage aufbauen, ein Tag Fest und ein Tag abbauen mit dem ganzen Stamm plus tatkräftiger Unterstützung aller Eltern. Natürlich erfordert es einiges an Vorbereitung im Vorfeld.

Was bringt es?

Die 4 Tage „ranklotzen“ bringen bei schönem Wetter genug Gewinn um die Ausgaben des ganzen Jahres zu decken.

Vorbereitung

Der Aufwand der Vorbereitung steigt natürlich mit der Größe des Events. In unserem Fall kümmert sich ein Team aus ca. 5 Leuten in wechselnder Besetzung um die Organisation der Lebensmittel, Material, Bands, Werbung, Helferkoordination ... Im kleineren Maßstab ist es wohl aber nicht mehr als sich um einen geeigneten Platz, Essen / Getränke (Kommission!) und natürlich vorallem Werbung zu kümmern.

Nebeneffekte (z.B. Öffentlichkeitsarbeit)

Stufenübergreifendes Projekt. Das Vorbereitungsteam setzt sich jedes Jahr neu aus bereits
Infowand zur Öffentlichkeitsarbeit
erfahrenen Leitern, Rovern und Pfadis zusammen. Getreu nach dem Motto „learning by doing“ wird den neuen im Team gezeigt, wie ein Event dieser Größe organisiert ist, wie man Angebote, Erlaubnisse, Konzession einholt und Eltern als Helfer organisiert.

Öffentlichkeitsarbeit. Unser Stamm ist gerade durch diese Aktion weit über die Gemeindegrenzen in der Öffentlichkeit bekannt. Durch die aufgestellten Informationswände kann sich jeder über die Pfadfinder im allgemeinen und unseren Stamm im Besonderen informieren.

Ehemaligenarbeit: Durch die Tradition, die so ein Fest irgendwann hat, ist es auch ein fester Anlaufpunkt für die Ehemaligen des Stammes. Ohne zusätzlichen Aufwand hat man nun ein Treffen von Ehemaligen.

Elternarbeit: Klar kommen die Eltern der Kinder nur, um mit einer Schicht von 2 bis 3 Stunden ihren Teil zum ganzen beizutragen. Doch so ergeben sich hier und beim obligatorischen Helferfest immer wieder Möglichkeiten, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

Fazit

So ein Fest ist immer mit viel Aufwand verbunden und kann bei schlechter Organisation und schlechtem Wetter auch schnell zur Kostenfalle werden. Doch klein angefangen kann so etwas schnell zum Selbstläufer werden und das Risiko lässt sich immer mehr minimieren.
1. Mai Fest der Pfadfinder Urloffen

Eindrücke